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(08.06.2026, 22:10)Fuzzi schrieb: Hat das möglicherweise etwas mit der geänderten "Eigenfrequenz" der neuen Bauteile zu tun? Wie kann man Abhilfe schaffen?
Mein ST3 hat eine starre Stahlgabel, Quietschen tut nichts, ausser bei Nässe. Die WREN mag da ein anderes Verhalten haben, glaube ich allerdings weniger, da ja durch die Dämpferelemente weniger Hohlraum existiert der als Resonanzverstärker wirkt.
Das Quietschen bei Bremsen ist generell immer wieder ein Thema, unabhängig von deinem Fall. Zum Thema und möglichen Lösungen findest du ein paar Informationen hier.
Wenn mit dem Lenkkopflager und der Entlüftung alles Ok ist liegt der Fokus auf den Belägen (Reinigung?!), ggf. auf der korrekten Ausrichtung Beläge/Bremsscheibe.
NB: Wenn ich die Bremsscheibe reinige dauert es immer ein paar Bremsungen, bis die Bremse wieder richtigen Gripp hat.
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(09.06.2026, 07:49)Fuzzi schrieb: (08.06.2026, 23:06)ST2-jsg schrieb: (08.06.2026, 22:10)Fuzzi schrieb: OK, Danke für die Info!
Mittlerweile habe ich festgestellt, dass die Bremswirkung (Vorderradbremse) nach dem Einsetzen des Reparatur-Satzes sehr stark nachgelassen hat und sehr laute Quietschgeräusche von sich gibt.
Hat das möglicherweise etwas mit der geänderten "Eigenfrequenz" der neuen Bauteile zu tun? Wie kann man Abhilfe schaffen?
Danke im Voraus für Eure Ideen!
Das dürfte an einem schlecht eingestellten Lenkkopflager und mangelnder Entlüftung des Bremssystems liegen. Ich würde zurück in die Werkstatt gehen, welche die Gabel getauscht hat – das scheint nicht perfekt gemacht worden zu sein.
Das kann ich ausschliessen, da das Lenkkopflager ohne Spiel eingesetzt wurde. Die Entlüftung der Bremse ist auch OK ---- Kein Pumpen erforderlich. Die Bremsscheibe wurde mit einer Flüssigkeit gereinigt. Durch die ABS-Funktion werden zusätzliche Schwingungserregungen im Lenksystem verursacht, die möglichereise kritisch auf die Geräuschentwicklung der geänderten Bauteile (Stahlrohr anstatt Alurohr) wirken. Stahl hat eine wesentlich geringere Dämpfung als Alu. Liegt die Lösung eventuell im Einsatz von "weicheren" Bremsbelägen?
Ich bin heute nochmals beim Händler gewesen. Er hatte die Bremse nochmals entlüftet und neue Bremsbeläge eingesetzt. Jetzt ist die Bremswirkung wieder wie (vor dem Einbau des Gabel Rep-Satz) gewohnt gut. Die Resonanzgeräusche sind immer noch da aber deutlich geringer und für mich und meine Umwelt absolut erträglich.
Vielen Dank Euch Allen für Eure Tips!
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Heute benachrichtigte mich Stromer per E-Mail über den Service-Gutschein über 150 CHF anlässlich der Federgabel-Rückrufaktion. Der Gutschein kann nur für Service-Leistungen und nur für das von der Rückrufaktion betroffene Rad angewendet werden und hat eine Gültigkeit von 24 Monaten. .
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(09.06.2026, 20:24)Fuzzi schrieb: (09.06.2026, 07:49)Fuzzi schrieb: (08.06.2026, 23:06)ST2-jsg schrieb: (08.06.2026, 22:10)Fuzzi schrieb: OK, Danke für die Info!
Mittlerweile habe ich festgestellt, dass die Bremswirkung (Vorderradbremse) nach dem Einsetzen des Reparatur-Satzes sehr stark nachgelassen hat und sehr laute Quietschgeräusche von sich gibt.
Hat das möglicherweise etwas mit der geänderten "Eigenfrequenz" der neuen Bauteile zu tun? Wie kann man Abhilfe schaffen?
Danke im Voraus für Eure Ideen!
Das dürfte an einem schlecht eingestellten Lenkkopflager und mangelnder Entlüftung des Bremssystems liegen. Ich würde zurück in die Werkstatt gehen, welche die Gabel getauscht hat – das scheint nicht perfekt gemacht worden zu sein.
Das kann ich ausschliessen, da das Lenkkopflager ohne Spiel eingesetzt wurde. Die Entlüftung der Bremse ist auch OK ---- Kein Pumpen erforderlich. Die Bremsscheibe wurde mit einer Flüssigkeit gereinigt. Durch die ABS-Funktion werden zusätzliche Schwingungserregungen im Lenksystem verursacht, die möglichereise kritisch auf die Geräuschentwicklung der geänderten Bauteile (Stahlrohr anstatt Alurohr) wirken. Stahl hat eine wesentlich geringere Dämpfung als Alu. Liegt die Lösung eventuell im Einsatz von "weicheren" Bremsbelägen?
Ich bin heute nochmals beim Händler gewesen. Er hatte die Bremse nochmals entlüftet und neue Bremsbeläge eingesetzt. Jetzt ist die Bremswirkung wieder wie (vor dem Einbau des Gabel Rep-Satz) gewohnt gut. Die Resonanzgeräusche sind immer noch da aber deutlich geringer und für mich und meine Umwelt absolut erträglich.
Vielen Dank Euch Allen für Eure Tips!
Update 2:
Die Resonanzgeräusche habe ich mittlerweile komplett wegbekommen, indem ich Bremsbeläge, die ich bereits beim ST5 (Hinterradbremse) erfolgreich gegen Lärmentwicklung eingesetzt hatte, einbauen ließ.
Ich bzw. mein Händler stellten aber auch fest, dass der Bremssensor keine Signale mehr von sich gibt. Das hat zur ersichtlichen Folge, dass weder das Bremslicht noch die Brems-Rekuperation funktionieren. Mein Händler hat das mit einem defekten Kabel erklärt, welches ausgetauscht werden müsse. Er sagte mir, er habe das Kabel bestellt.
Ich gehe davon aus, dass ohne „Sensor“ auch der Bremskraftverstärker nicht mehr funktioniert….?
Das könnte ebenso erklären warum eine vormals geräuschlose Bremsanlage nach dem Einbau des Gabel-Reparatur Satzes plötzlich „Radau“ machte…?
D. h. für mich, ich werde den ST7 mal wieder in die Ecke stellen bis das Kabel geliefert und eingebaut sein wird, und mit meinem ST5, den ich als „Backup“ habe, durch den Frühsommer fahren.
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Etwas viel Probleme nach dem Gabeltausch  . Ist deine Werkstatt wirklich vertrauenswürdig?
Es gibt keine Bremssensoren, sondern jeweils nur einen sog. Reedkontakt im linken und rechten Bremshebel, welcher die Rekuperation und das Bremslicht triggern. Welcher nicht funktioniert kann man einfach feststellen, wenn man jeweils den linken bzw. rechten Bremshebel zieht. Leuchtet das Bremslicht auf funktioniert der jeweilige Reedkontakt.
Bevor ich das Kabel ins Visier nehme würde ich nach einem Gabeltausch noch die JST-Verbindungen im Vorbau prüfen. Die Reedkontakte selber sind quasi unkaputtbar und höchstens bei einem Stromer mal falsch justiert.
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Danke für die Info!
Weder das.Bremslicht noch die Rekuperation funktionieren am linken Bremshebel. Ob die Bremskraftverstärkung an der Vorderbremse noch funktioniert, kann ich nicht verbindlich sagen......Gefühlt würde ich sagen "Nein".
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12.06.2026, 09:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.06.2026, 09:23 von MarkusSi.)
Was soll die Bremskraftverstärkung sein? Meinst du die Rekuperation?
Wenn man im Vorbau den rechten und linken Schaltkontakt gegeneinander tauscht, kann man prüfen ob das Problem Richtung Lenker (Reedkontakte, Kabel) oder Richtung Controller zu suchen ist.
Eine Freundin hat ein ähnliches Problem, gibt es Schaltpläne zum (im ihrem Fall) ST3? Also wo sind die Kontakte am Ende angeschlossen?
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Es handelt sich um ein ST7 mit WREN Federgabel. Mit Bremskraftverstärkung meine ich die „Sensibilität des Sensors" die man im Omni-Menü einstellen kann. Diese funktioniert an der Hinterradbremse erkennbar durch Blockieren der Bremse. Bei der Vorderradbremse bin ich mir nicht sicher, da die „Sensibilität des Sensors" natürlich auch durch das ABS-System überlagert ist.
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Mit der "Sensibilität des Sensors" stellt man ein, wie stark der Motor beim Betätigen der Bremse zusätzlich zur Bremskraft der Scheibenbremse als Generator läuft und ein entsprechendes Bremsmoment erzeugt.
Hierbei ist das Bremsmoment (und die Energierückspeisung in den Akku) beim Ziehen des linken Hebels etwa halb so groß wie beim Ziehen des rechten Hebels. Beim Ziehen beider Hebel ergibt sich die größte Energierückspeisung (-> Rekuperation).
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Ich wollte mich auch nochmal melden.
Die Gabel wurde endlich nach über 6 Monaten ab Rückruf getauscht. Rad läuft wieder wie vorher. 
Ich war zwischenzeitlich mit einer Starrgabel gefahren, möchte jetzt aber die Federgabel nicht mehr missen.
Stromer hat uns für das ST3 und das ST7 gestern auch jeweils eine Bestätigung per E-Mail geschickt, dass die beiden Bikes für den 100,-€ Gutschein berechtigt sind. Man soll die E-Mails aufbewahren und bei Inanspruchnahme eines Stromer-Service - innerhalb von zwei Jahren - der Werkstatt weiterleiten. Die könnten dann entsprechend mit Stomer abrechnen.
( Eine Auszahlung, auch wenn die Rechnung geringer sein sollte, gibt es nicht.)
Meine Vermutung - ich hatte das Thema Gutschein mit unserem Händler besprochen - ist, dass er bei Stromer nachgefragt hat und man von dort aus sehr zeitnah die E-Mails versendet hat.
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