08.07.2026, 19:53
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.07.2026, 14:49 von ere.
Bearbeitungsgrund: Titel leicht verkürzt
)
Hallo zusammen,
ich fahre seit 2019 einen Stromer ST3 als tägliches Hauptverkehrsmittel – Auto abgeschafft, volles Commitment. Leider häufen sich bei mir die Probleme und ich bin gerade in einem Prozess mit Stromer, bei dem ich Unterstützung aus der Community suche.
Kurze Zusammenfassung der Situation:
Die Motorlackierung blättert großflächig ab – ein in der Community bekanntes Problem, das übrigens auch auf stromer-tech.info unter „Bekannte Probleme" dokumentiert ist. Eine Kulanzanfrage über meinen Händler (Fahrrad XXL) wurde von Stromer abgelehnt – obwohl Stromer die Beschichtung bei Modellen ab Mitte 2024 still überarbeitet hat. Das macht die Ablehnung aus meiner Sicht schwer nachvollziehbar.
Mein Temperatursensor im Motor zeigt dauerhaft 150°C an – auch das ist auf stromer-tech.info unter „Hall- oder Temperatursensor defekt" als bekanntes Problem beschrieben. Das Bike drosselt daraufhin auf null Leistung und ist als Alltagsfahrzeug nicht nutzbar. Der Sensor ist nicht als Einzelteil erhältlich – Konsequenz war ein monatelang nicht lieferbares komplettes Hinterrad.
Ich gehe davon aus, dass zwischen der schlechten Motorlackierung und dem Sensorausfall ein direkter Zusammenhang bestehen könnte: Feuchtigkeit und Korrosion dringen durch die abgeplatzte Beschichtung ins Motorgehäuse ein und beschädigen den NTC-Sensor. Ich halte das für sehr plausibel und möchte das durch einen unabhängigen Gutachter dokumentieren lassen – da der direkte Weg zu Stromer bisher ohne zufriedenstellendes Ergebnis geblieben ist und ich nun die nächsten Schritte einleite.
Hat jemand von euch bereits ähnliche Erfahrungen mit genau diesem Zusammenhang gemacht – oder sogar versucht, einen solchen Folgeschaden gegenüber Stromer geltend zu machen? Wie ist das gelaufen?
Und noch ein weiteres Thema: Am Vorderrad sind mir drei Speichen am Gewinde gebrochen – scheinbar auch ein bekanntes Problem mit den AlexRims. Ich wollte schlicht die Speichen ersetzen lassen, Standardreparatur für ein paar Euro. Pustekuchen: Die Speichen sind ausschließlich über Stromer zu beziehen – und seit der Konstruktionsänderung bei neueren Modellen schlicht nicht mehr erhältlich. Ergebnis: kompletter Laufradtausch für rund 400 Euro, obwohl eine einzelne Speiche unter 5 Euro kostet. Auch hier: hat jemand eine Lösung gefunden oder das erfolgreich reklamiert?
Meine konkreten Fragen an euch:
1. Kennt jemand einen Gutachter oder Sachverständigen, der einen Zusammenhang zwischen Lackiermangel, Korrosion und Sensorausfall technisch bewerten und dokumentieren kann? Idealerweise mit Erfahrung im Bereich E-Bikes oder Elektromotoren.
2. Kennt jemand einen Fachanwalt mit Erfahrung in Produkthaftung und Gewährleistungsrecht im E-Bike- oder Kfz-Bereich, mit dem ihr gute Erfahrungen gemacht habt? Raum NRW bevorzugt, aber gerne auch bundesweit.
Direkte Nachrichten sehr willkommen – ich möchte den Fall hier nicht in allen Details ausbreiten, aber die Grundproblematik kennen viele von euch sicher.
Danke und Gruß aus Wuppertal
Rainer
ich fahre seit 2019 einen Stromer ST3 als tägliches Hauptverkehrsmittel – Auto abgeschafft, volles Commitment. Leider häufen sich bei mir die Probleme und ich bin gerade in einem Prozess mit Stromer, bei dem ich Unterstützung aus der Community suche.
Kurze Zusammenfassung der Situation:
Die Motorlackierung blättert großflächig ab – ein in der Community bekanntes Problem, das übrigens auch auf stromer-tech.info unter „Bekannte Probleme" dokumentiert ist. Eine Kulanzanfrage über meinen Händler (Fahrrad XXL) wurde von Stromer abgelehnt – obwohl Stromer die Beschichtung bei Modellen ab Mitte 2024 still überarbeitet hat. Das macht die Ablehnung aus meiner Sicht schwer nachvollziehbar.
Mein Temperatursensor im Motor zeigt dauerhaft 150°C an – auch das ist auf stromer-tech.info unter „Hall- oder Temperatursensor defekt" als bekanntes Problem beschrieben. Das Bike drosselt daraufhin auf null Leistung und ist als Alltagsfahrzeug nicht nutzbar. Der Sensor ist nicht als Einzelteil erhältlich – Konsequenz war ein monatelang nicht lieferbares komplettes Hinterrad.
Ich gehe davon aus, dass zwischen der schlechten Motorlackierung und dem Sensorausfall ein direkter Zusammenhang bestehen könnte: Feuchtigkeit und Korrosion dringen durch die abgeplatzte Beschichtung ins Motorgehäuse ein und beschädigen den NTC-Sensor. Ich halte das für sehr plausibel und möchte das durch einen unabhängigen Gutachter dokumentieren lassen – da der direkte Weg zu Stromer bisher ohne zufriedenstellendes Ergebnis geblieben ist und ich nun die nächsten Schritte einleite.
Hat jemand von euch bereits ähnliche Erfahrungen mit genau diesem Zusammenhang gemacht – oder sogar versucht, einen solchen Folgeschaden gegenüber Stromer geltend zu machen? Wie ist das gelaufen?
Und noch ein weiteres Thema: Am Vorderrad sind mir drei Speichen am Gewinde gebrochen – scheinbar auch ein bekanntes Problem mit den AlexRims. Ich wollte schlicht die Speichen ersetzen lassen, Standardreparatur für ein paar Euro. Pustekuchen: Die Speichen sind ausschließlich über Stromer zu beziehen – und seit der Konstruktionsänderung bei neueren Modellen schlicht nicht mehr erhältlich. Ergebnis: kompletter Laufradtausch für rund 400 Euro, obwohl eine einzelne Speiche unter 5 Euro kostet. Auch hier: hat jemand eine Lösung gefunden oder das erfolgreich reklamiert?
Meine konkreten Fragen an euch:
1. Kennt jemand einen Gutachter oder Sachverständigen, der einen Zusammenhang zwischen Lackiermangel, Korrosion und Sensorausfall technisch bewerten und dokumentieren kann? Idealerweise mit Erfahrung im Bereich E-Bikes oder Elektromotoren.
2. Kennt jemand einen Fachanwalt mit Erfahrung in Produkthaftung und Gewährleistungsrecht im E-Bike- oder Kfz-Bereich, mit dem ihr gute Erfahrungen gemacht habt? Raum NRW bevorzugt, aber gerne auch bundesweit.
Direkte Nachrichten sehr willkommen – ich möchte den Fall hier nicht in allen Details ausbreiten, aber die Grundproblematik kennen viele von euch sicher.
Danke und Gruß aus Wuppertal
Rainer

