Auch ein Stromer kann gestohlen werden - irrtümlich, wie ich zu sagen pflege. Irrtümlich deshalb, weil der gestohle Stromer nicht zu Geld gemacht werden kann. Zum Einen fährt er nicht mehr, zum Anderen sind seine Einzelteile weitgehend unverkäuflich. Und immer fehlt das Ladegerät.
Die SRG (unser Staats-TV) und die NZZ (eine Tageszeitung) haben sich gemeinsam den Thema E-Bike Diebstahl angenommen:
https://www.srf.ch/news/schweiz/velojagd...lenes-velo
https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag-magazi...ld.1930167
Das Fernsehen belegt eindrücklich, dass gestohlene E-Bike ins Ausland zu dubiosen Gestalten und Destinationen ("nach Russland") verfrachtet werden. Angeblich um Zollbeamte zu täuschen würden die Velo demontiert - aber das zugehörige Bild zeigt nur ein Velo, dessen Vorderrad ausgebaut sowie und Lenker Pedale abgenommern wureden, so wie es jeder beim Versand tut.
Immerhin bringt der Artikel die Neuigkeit, das Velodiebe teils dem gesohlenen E-Bike eine Abkühlphase gönnen, id der ein Velo mit Tracker vom Besitzer zurück geholt werden könnte.
Die Zeitung führt an einem Beispiel aus, dass die Hehler auch gutbürgerliche Schweizer sein können. Die Vermutung, dass Velohändler selbst gestohlene Velos ankaufen, wird nicht bestätigt. Weiter schreibt die NZZ:
Die Feststellung des Werks deckt sich mit früheren Berichten, wobei beachtet werden muss, dass die meisten Stromer in Benelux unterwegs sind.
Die Schutzbehauptung der Polizei ist mir wohlbekannt. Aus eigner Erfahrung, aus Berichten von Freunden und Bekannten und aus den Medien. Die Polizei hat immer ausreichend Ressourcen, um Radarfallen zu betreuen (das bringt Geld ein), aber ein teils demonstrative zur Schau gestelltes Desinteresse an Velodiebstählen.
Die SRG (unser Staats-TV) und die NZZ (eine Tageszeitung) haben sich gemeinsam den Thema E-Bike Diebstahl angenommen:
https://www.srf.ch/news/schweiz/velojagd...lenes-velo
https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag-magazi...ld.1930167
Das Fernsehen belegt eindrücklich, dass gestohlene E-Bike ins Ausland zu dubiosen Gestalten und Destinationen ("nach Russland") verfrachtet werden. Angeblich um Zollbeamte zu täuschen würden die Velo demontiert - aber das zugehörige Bild zeigt nur ein Velo, dessen Vorderrad ausgebaut sowie und Lenker Pedale abgenommern wureden, so wie es jeder beim Versand tut.
Immerhin bringt der Artikel die Neuigkeit, das Velodiebe teils dem gesohlenen E-Bike eine Abkühlphase gönnen, id der ein Velo mit Tracker vom Besitzer zurück geholt werden könnte.
Die Zeitung führt an einem Beispiel aus, dass die Hehler auch gutbürgerliche Schweizer sein können. Die Vermutung, dass Velohändler selbst gestohlene Velos ankaufen, wird nicht bestätigt. Weiter schreibt die NZZ:
Zitat:Dass E-Bikes immer häufiger entwendet werden, stellen auch die Unternehmen fest. Philipp Binggeli von der My Stromer AG sagt, er bekomme jede Woche mindestens eine Diebstahlmeldung. Da seine Bikes vernetzt sind, kann er die Routen am Bildschirm nachzeichnen.
«Es gibt Muster», sagt Binggeli. «Viele unserer Modelle werden über Südfrankreich nach Nordafrika verschifft. Wir haben eine auffällige Anhäufung unserer Velos in nordafrikanischen Ländern. Auch im Osten Europas landen einige.»
Der Polizei ist das Problem bekannt. Die Aufklärungsquote gestohlener Fahrräder aber liegt schweizweit unter fünf Prozent. Es fehle an Kapazität, heisst es auf die Frage, warum nicht mehr getan werde.
Die Feststellung des Werks deckt sich mit früheren Berichten, wobei beachtet werden muss, dass die meisten Stromer in Benelux unterwegs sind.
Die Schutzbehauptung der Polizei ist mir wohlbekannt. Aus eigner Erfahrung, aus Berichten von Freunden und Bekannten und aus den Medien. Die Polizei hat immer ausreichend Ressourcen, um Radarfallen zu betreuen (das bringt Geld ein), aber ein teils demonstrative zur Schau gestelltes Desinteresse an Velodiebstählen.


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