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Rekuperation: Welche Stufe?
#1
Auf längeren Touren mit viel Gefälle verwende ich (aktuell ST3 mit Kette, Modell 2023) gerne den Rekuperations-Modus.
Die Rekuperation kann man auf 5 Stufen einstellen. Sofern es das Gefälle zulässt (zB Passfahrt), kann man auch in der (stärksten) Stufe 5 rekuperieren.

Frage: In welcher Stufe habt ihr den grössten Rekuperations-Effekt?
Was sind eure Erfahrungen?

Mein Eindruck ist, dass ich mit den niedrigeren Stufen 1 und 2 mehr R-Effekt erziele, als in der stärkstmöglichen.
PS: Auf Passfahrten mit längerem Gefälle (Jura, Schwarzwald, Alpen) habe ich zT über 10% Akkuladung durch Rekuperation erzielt.
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#2
Im Recup-Modus war bei mir die Rückspeisung / Bremsmoment in der größten Stufe am größten. Voraussetzung ist dabei, dass der Akku den Strom auch aufnehmen kann; er muss also ausreichend tief entladen sein.

Im Cruise-Control-Modus stellt man die Geschwindigkeit ein, die beim Rückspeisen / Bremsen konstant gehalten wird. Eine Erhöhung der Geschwindigkeit führt zu einem geringeren Bremsmoment.
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#3
(30.08.2024, 08:52)fuemm63 schrieb: Auf längeren Touren mit viel Gefälle verwende ich (aktuell ST3 mit Kette, Modell 2023) gerne den Rekuperations-Modus.
Die Rekuperation kann man auf 5 Stufen einstellen. Sofern es das Gefälle zulässt (zB Passfahrt), kann man auch in der (stärksten) Stufe 5 rekuperieren.

Frage: In welcher Stufe habt ihr den grössten Rekuperations-Effekt?
Was sind eure Erfahrungen?

Mein Eindruck ist, dass ich mit den niedrigeren Stufen 1 und 2 mehr R-Effekt erziele, als in der stärkstmöglichen.
PS: Auf Passfahrten mit längerem Gefälle (Jura, Schwarzwald, Alpen) habe ich zT über 10% Akkuladung durch Rekuperation erzielt.

Elektrotechnisch gesehen ist die Sache klar. Höhere Stufe = mehr Rekuperation = mehr Rückgewinnung. In der Praxis fühlt sich das ebenso an. Stellt man die Rekup höher ist der Bremseffekt spürbar höher. Allerdings ist das "Gefühlte" auch von der jeweiligen Geschwindigkeit abhängig bei der man die Rekup anwendet. Ist man Downhill schon schnell unterwegs und schaltet die Rekup zu hat das nicht den gleichen Effekt wie wenn man dies bei niedriger Geschwindigkeit tut. Auch geht die Rekup raus (ab ca. 60 km/h) wenn man zu schnell wird und der max. Rekuperationsstrom 15 A erreicht wird. Man sieht das gut am roten Indikatorbalken im Omni.

Die höheren Rekuperationsstufen 4, 5 können nur bei Abfahrten mit zügigem Gefälle (ab ~8%) verwendet werden da man sonst allmählich zum Stillstand kommt. Im Umkehrschluss bedeutet dies wohl auch, dass bei durchschnittlichen Höhenprofilen und eher moderaten Abfahrtslängen die Stufen 1-3 verwendet werden. 

Ein weiteres Problem ist, dass bei der Rekuperation im Motor relativ viel Wärme freigesetzt wird und die Temperaturwarnung ansprechen kann. Ich habe das mal, neben dem erzielbaren Rekuperationsgewinn, bei einer längeren Abfahrt getestet. Wen's interessiert mehr unter "Rekuperation und Rekuperation" hier
Während man bei längeren Steigungen im Sommer das gleiche Problem der Überhitzung haben kann, der Stromer dann aber die Unterstützung abschaltet, kann er dies bei einer Abfahrt nicht da es nichts zu unterstützen gibt. Bei meinem "Rekuperationstest" erreichte ich keine 60 km/h und die Rekuperation blieb auch bei erreichen der Temperaturwarnung aktiv. Vielleicht war aber einfach die Abfahrt zu kurz um diese wie bei hoher Geschwindigkeit automatisch auszuschalten. Diese Antwort blieb mir der Stromer schuldig :-)

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Berichtet doch hier!
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#4
(30.08.2024, 08:52)fuemm63 schrieb: Die Rekuperation kann man auf 5 Stufen einstellen. Sofern es das Gefälle zulässt (zB Passfahrt), kann man auch in der (stärksten) Stufe 5 rekuperieren.

Die Gefälle, die ich bisher gefahren bin, führen bei maximaler Motorbremse nahezu zum Stillstand. Und jene, die es nicht taten, sind zum Hinauffahren eine echte Herausforderung.

Die Motorbremse verpufft weitgehend wirkungslos, wenn sie zum Einbremsen von hohen Tempi im Gefälle verwendet wird. Daher immer schon aktivieren, bevor der es steil,bergab geht.
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