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BOND - Bike on demand (ehemals smide)
#11
Pick-e-Bike in Basel nutzt ausschliesslich Stromer. Ausser sie hätten in den letzten 3 Tagen die gesamte Flotte ersetzt.
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#12
@Gevatter: Bei Pick-e-Bike Basel bin ich mir nicht so sicher. Ich bin schon lange dabei und konnte die Modellpolitik verfolgen. Es begann mit den ST2 2017, es folgten (parallel dazu) ST1x und nun sind sehr plötzlich neue Bikes da. Diese haben keine Entsprechung mit derzeitig vorhandenen Stromer-Modellen. Entweder ist es von Stromer eine Spezialanfertigung für Pick-e-Bike, oder es ist ein anderer Hersteller mit einer Stromer-Kopie.
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#13
Dann will ich mal schwerstens hoffen dass du Unrecht hast ( :-) ). Ich fahre alle paar Wochen mal mit einem Pick-e-Bike eine Kurzstrecke (normalerweise mit meinem eigenen 1x), bisher waren es immer Stromer.
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#14
(01.10.2021, 13:36)ambros35 schrieb: Entweder ist es von Stromer eine Spezialanfertigung für Pick-e-Bike, oder es ist ein anderer Hersteller mit einer Stromer-Kopie.

Nun, es ist - wie vormals bei BOND - eine billige Kopie, aber an die Formensprache von Stromer angelehnt, sogar das Display ist auf dem Oberrohr. Imagetransfer nennt sich das.

Früher waren bis zu sechs pick-e-bike Stromer in meiner näheren Umgebung geparkt. Ich war schon von den ST1x überrascht und hätte den simpleren Gates ST2 als Mietvelo gesehen. Und tatsächlich, es scheint ein relativ abrupter Flottenwechsel stattgefunden zu haben. Wenn das mal gut geht.

BOND meldete einst, für 20 Millionen eine E-Bike Flotte erworben zu haben. Nun, das war entweder ein Kommafehler oder betraf nicht CH. Wie hoch die Messlatte "Stromer" ist, hatte auch pick-e-bike mit dem E-Vespa Projekt schmerzlich erfahren. Aber das Ende von BOND führe ich nicht nur auf die Billig-Vehikel zurück.

Die Links-Grüne ZH Stadt hat es dem Unternehmen auch unnötig und unfair schwer gemacht, in dem BOND happige Allmendgebühren zahlen musste, während die Staats-Publibike Subventionen bezogen.

In Basel war es auch der Saats-ÖV in Gestalt der BVB (eine "Swissair für treue Parteisoldaten" aus dem rotgrünen Umfeld), der sich gegen das FreeFloating Projekt aussprach. Das Projekt wurde nämlich vom privaten ÖV-Anbieter BLT angestossen, der sich als Mobilitätsprovider sieht und sich mit einer einer Bank und einem Stromanbieter (vormals EBM) zusammen getan hat.

Der oben erwähnte Imagetransfer ist auch für Stromer ein Ärgerniss: Die Trittbtrettfahrer schädigen mit ihren minderwertigen Velos den Ruf von Stromer. Offensichtlich ist es noch nicht einmal dem VCS-Nahen "Velojournal" aufgefallen, dass nicht nur der Name somndern auch die Fz ausgewechslet wurden.
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#15
Auf der Pick-e-Bike - Homepage brüstet man sich derweilen immer noch schön mit "Stromer Bikes"
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#16
[Bild: https://i.ibb.co/nzm6nYJ/stromerbeschiss.jpg]

Gestern an eins der Räder rangelaufen. Tatsächlich scheint es sich dabei um Kopien zu handeln. Enttäuschend, aber Ambros35 du hast Recht, ich hab Müll erzählt Sorry ;-)


Evtl mach ich nächste Woche mal ein Mail an Pick-e-Bike und frage nach, einfach aus Neugierde.
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#17
(01.10.2021, 22:29)bluecat schrieb: ...während die Staats-Publibike Subventionen bezogen.

Clever wie Thömu nun mal ist, hat er sich Anfang 2022 an Publibike beteiligt. Operativen Gewinn hat Publibike sicher nicht gemacht, aber es war die perfekte Subventions-Melkmaschine.

War, denn Thömu konnte an eine Beteiligungsgesellschaft verkaufen. Das Bandeinkommen wurde gegen eine Einmalzahlug getauscht. Formal ist Twinner eine eigenständige Firma und rund 7½ mal höher Kapitalisiert als das Stammhaus. Doch die Modellpalette ist ja geschrupft...

Andererseits hat er die Bike World Filialen der Migros. Ob die Kapital benötigen?

In Bezug auf die neuen Stromer Modelle würde ich es natürlich begrüssen, wenn Twinner eine Kapitalsprize bekäme. Denn was Stromer fehlt, ist ein ernstzunehmender Mitbewerber. Einer, der die Messlatte höher hängen kann, auf das das Werk sich danch richten muss.

Zitat:30.07.2026 ¦ PubliBike wird Teil von VisionEdgeOne


PubliBike ist ab sofort Teil von VisionEdgeOne (VE1). Mit dem Eigentümerwechsel beginnt ein neues Kapitel für das Schweizer Bikesharing-Unternehmen.

In den vergangenen Jahren hat sich PubliBike gemeinsam mit Städten, Gemeinden und Partnern zu einem der grössten Bikesharing-Netzwerke der Schweiz entwickelt. Heute stehen über 10'000 Velos und E-Bikes in rund 120 Städten und Gemeinden in zehn Kantonen zur Verfügung.

Mit VisionEdgeOne erhält PubliBike einen langfristig orientierten Eigentümer, der die Vision einer nachhaltigen, vernetzten und zugänglichen Mobilität teilt. Bikesharing soll als wichtiger Bestandteil des öffentlichen Verkehrs weiter gestärkt und ausgebaut werden.

In den kommenden Jahren sind Investitionen in die Weiterentwicklung der Services, der Flotte und der Technologie geplant. Gleichzeitig soll das Bikesharing-Angebot auf weitere Schweizer Städte und Gemeinden ausgeweitet werden.

Mit diesem Schritt schafft PubliBike die Grundlage für weiteres Wachstum und setzt den Ausbau einer modernen und nachhaltigen Mobilität in der Schweiz fort

Dieser Werbetext lässt vermuten, dass der Ausbau der Subventions-Abschöpfung voran getreiben werden soll...
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