13.04.2025, 22:59
(12.04.2025, 12:24)Hannes Buskovic schrieb: Ist Matthias Pfannmüller denn 50 km quasi nur bergauf gefahren? Ansonsten macht der Strombedarf wenig Sinn und der Motor wäre extrem ineffizient.
Mehr Verbrauch = Mehr Leistung.
Mehr Ineffizienz = Weniger Verbrauch.
Die Möglichkeiten der Wärmeabfuhr am Nabenmotor sind bescheiden. Umso wichtiger ist es, bei optimalem Wirkungsgrad unterwegs zu sein. Denn nur dann kann auch die volle Motorleistung abgerufen werden und die wiederum sorgt für maximalen Verbrauch.
Ist Motor oder seine Nutzung ineffizient, entsteht rasch viel Wärme. Die wiederum führt zur Drosselung der Leistung - was zwangsläufig zu geringerem Verbrauch führt.
Im falschen Gang fahren ist beim Stromer oder Twinner unmöglich, das geht nur mit Tretmühlen. Es gibt schlicht keine Möglichkeit, über 50km mit geringer Leistung maximalen Verbauch zu erzielen.
Twinner, Thömus und Stromer sind alle in dieser stark coupierten Gegend an der Grenze zu Voralpenregion zu Hause. Das meist einspurige, aber durchgehend asphaltierte Wegnetz ist ein ständiges Auf und Ab. Ich hätte nicht mehr die Ausdauer, einem Stromer oder Twinner über eine volle Akkudistanz die Höchstleistung abzurigen.
Für mich passt der Bericht aus der NZZ zu meinen anderen geschilderten Erkenntnissen rund um den Twinner, daher halte ich seinen Motor jenen von Stromer überlegen. Stromer könnte allerdings aufholen, in dem sie eine CH-Software auflegen, welche die EU-Leistungsbegrenzung aufhebt (dann könnte das Speedped bergauf nicht mehr derart davonziehen;-)

