24.07.2022, 23:53
Pinion + Gates = Heiliger Gral
Die Kombination von Pinion Getriebeblock und Gates Zahnriemen gilt vielen als der Heilige Gral des Veloantriebs, weil alle üblichen Verschliessteile nicht vorhanden sind, ja sogar das Festfrieren der Schaltgruppe im Witner ist unmöglich.
Doch obwohl sich scheinbar nur gute Eigenschaften in dieser Kombination kulminieren, wird sie ausgerechent von den professionellen Vielfahrern, den Velokurieren, nicht verwendet.
Der Kraftverlust ist einfach zu gross.
Am Stromer ist das natürlich kein Problem, denn der Motor gleicht den Verlust locker aus.
Anders als die Velokette, die in den Zähnen des Kettenblatts liegt, ist der Zahnriemen nur obendrauf. Die Kraft wird quasi "ums Eck" übertragen. Damit der Zahnrimen nicht einfach durchrutscht, wenn etwas mehr Kraft auf die Pedale gegeben wird, bracht es die Spannrolle.
Stromer hat zusammen mit Pinion die Lösung mit der Feder am Getriebeblock gefunden. Das Teil ist robust gegen Schmutz, aber nun ist es definitv vorbei mit Stromer-Geländefahrten. Aber wer fährt mit seinem Koenigsegg schon Tout Terrain?
Der Gates Zahnriemen ist mit Carbonfaseren und Polyurethan gemacht. Er bracht keine Schmierung und läuft völlig ölfrei. Anders als eine Velokette wird er durch Abnutzung nicht länger.
Allerdings ist er am Stück, kann also nicht wie eine Velokette zum Einbau geöffnet werden. Daher braucht es einen Schlitz im Rahmen, durch den der Riemen eingefädelt werden kann. Das schwächt den Rahmen, weshalb im MTB Sektor Varianten mit abenteuerlicher Riemenführung ohne Rahnedurchbruch verwendet werden.
Beim ST7 ist der Schlitz durch die vier Schrauben in der Sattelstrebe erkennbar.
Ein sehr wichtiges Bauteil am Stromer ist der Tretsensor, oft nur als Sensor oder TMM4 bezeichnet. Er misst die Kraft, mit der in die Pedale gedrückt wird. Die Firmware berechnet daraus die Leistung, welche der Motor obendrauf legt. Das Fahrgefühl eines Stromer hängt im Wesentlichen davon ab.
Ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung des ST7 war, die Kombination TMM4 und Gates perfekt abzustimmen. GLücklicherweise konnten die Erfahrungen mit dem ST3 Pinion angewandt werden.
Beim ST7 hat er 113 Zähne, die vordere Riemenscheibe hat 39 Zähne, die Hintere 22. Bei der Kettenschaltung hat das Ritzel hinten 11 Zähne, ist also recht klein und schnell abgewetzt. Beim Zahnriemen sind solch enge Kurven eher unerwünscht.
Die Überstzung ist also 39:22 = 1.73, die Modelle mit Kette haben 52:11 = 4.72
Das alleine würde bedeuten, dass mit dem Gates irrer als beim Spinning gestrampelt werden muss und dennoch 45km/h unmöglich sind.
Die Kombination von Pinion Getriebeblock und Gates Zahnriemen gilt vielen als der Heilige Gral des Veloantriebs, weil alle üblichen Verschliessteile nicht vorhanden sind, ja sogar das Festfrieren der Schaltgruppe im Witner ist unmöglich.
Doch obwohl sich scheinbar nur gute Eigenschaften in dieser Kombination kulminieren, wird sie ausgerechent von den professionellen Vielfahrern, den Velokurieren, nicht verwendet.
Der Kraftverlust ist einfach zu gross.
Am Stromer ist das natürlich kein Problem, denn der Motor gleicht den Verlust locker aus.
Anders als die Velokette, die in den Zähnen des Kettenblatts liegt, ist der Zahnriemen nur obendrauf. Die Kraft wird quasi "ums Eck" übertragen. Damit der Zahnrimen nicht einfach durchrutscht, wenn etwas mehr Kraft auf die Pedale gegeben wird, bracht es die Spannrolle.
Stromer hat zusammen mit Pinion die Lösung mit der Feder am Getriebeblock gefunden. Das Teil ist robust gegen Schmutz, aber nun ist es definitv vorbei mit Stromer-Geländefahrten. Aber wer fährt mit seinem Koenigsegg schon Tout Terrain?
Der Gates Zahnriemen ist mit Carbonfaseren und Polyurethan gemacht. Er bracht keine Schmierung und läuft völlig ölfrei. Anders als eine Velokette wird er durch Abnutzung nicht länger.
Allerdings ist er am Stück, kann also nicht wie eine Velokette zum Einbau geöffnet werden. Daher braucht es einen Schlitz im Rahmen, durch den der Riemen eingefädelt werden kann. Das schwächt den Rahmen, weshalb im MTB Sektor Varianten mit abenteuerlicher Riemenführung ohne Rahnedurchbruch verwendet werden.
Beim ST7 ist der Schlitz durch die vier Schrauben in der Sattelstrebe erkennbar.
Ein sehr wichtiges Bauteil am Stromer ist der Tretsensor, oft nur als Sensor oder TMM4 bezeichnet. Er misst die Kraft, mit der in die Pedale gedrückt wird. Die Firmware berechnet daraus die Leistung, welche der Motor obendrauf legt. Das Fahrgefühl eines Stromer hängt im Wesentlichen davon ab.
Ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung des ST7 war, die Kombination TMM4 und Gates perfekt abzustimmen. GLücklicherweise konnten die Erfahrungen mit dem ST3 Pinion angewandt werden.
Beim ST7 hat er 113 Zähne, die vordere Riemenscheibe hat 39 Zähne, die Hintere 22. Bei der Kettenschaltung hat das Ritzel hinten 11 Zähne, ist also recht klein und schnell abgewetzt. Beim Zahnriemen sind solch enge Kurven eher unerwünscht.
Die Überstzung ist also 39:22 = 1.73, die Modelle mit Kette haben 52:11 = 4.72
Das alleine würde bedeuten, dass mit dem Gates irrer als beim Spinning gestrampelt werden muss und dennoch 45km/h unmöglich sind.

