02.05.2020, 22:52
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.05.2020, 22:58 von perpetuum mobile.)
Schade, dass die Vorzüge und Chancen des Stromer-Pendelns gar nicht erwähnt werden. Schade auch, dass so gar nicht darauf eingegangen wird, was es bräuchte, um die Rad-Mobilitätskonzepte zu modernisieren: gut ausgebaute und verantwortlich instandgesetzte Radwege-Netze, Schnellwege ggf. mit Geschwindigkeitsbeschränkung für die S-Pedelecs - siehe Best Pratice in Tübingen. Tatsächlich sind viele Bürger (auch die betagten) mit ihren Tretmühlen interessiert, tolerant und neugierig. Viele dieser Nutzer*innen können auch nicht mit 25 km/h auf den Radwegen durchfahren, weil schlechter Zustand, unsinnig angelegt und müssen ihr Tempo drosseln ... usw. usw. usw.
Leider bin ich auf meiner Strecke auch immer mit Autofahrern konfrontiert, die nicht verstehen, was da vor ihnen fährt ... insbesondere "Hupreaktionen" führten schon mehrmals dazu, dass ich mich total erschrocken habe - vor allem weil es keinen Grund dafür gab, weil die Straße frei und breit war und ich absolut nicht damit gerechnet habe. Diese Erfahrung führt inzwischen bei mir zu einer gewissen Verunsicherung (bei Streckenabschnitten), so dass ich mich auch regelmäßig frage, warum ich mir diesen Stress (und diese Gefahr) antue und ob ich es nicht besser sein lassen sollte? Wären da nicht die deutlich überwiegenden phantastischen Momente und Gefühle, die ihr ja kennt ...
Ich greife meine alte Idee auf: wir sollten den ADSC gründen und weiter etwas für die Bewusstseinsbildung und Struktur unserer Spezies tun! Und: einfach unfallfrei die Zeit zwischen 20 und 49 km/h genießen und mit Gleichmut und Höflichkeit weiter die Verkehrsteilnehmer*innen aufklären!
LG C.
Leider bin ich auf meiner Strecke auch immer mit Autofahrern konfrontiert, die nicht verstehen, was da vor ihnen fährt ... insbesondere "Hupreaktionen" führten schon mehrmals dazu, dass ich mich total erschrocken habe - vor allem weil es keinen Grund dafür gab, weil die Straße frei und breit war und ich absolut nicht damit gerechnet habe. Diese Erfahrung führt inzwischen bei mir zu einer gewissen Verunsicherung (bei Streckenabschnitten), so dass ich mich auch regelmäßig frage, warum ich mir diesen Stress (und diese Gefahr) antue und ob ich es nicht besser sein lassen sollte? Wären da nicht die deutlich überwiegenden phantastischen Momente und Gefühle, die ihr ja kennt ...
Ich greife meine alte Idee auf: wir sollten den ADSC gründen und weiter etwas für die Bewusstseinsbildung und Struktur unserer Spezies tun! Und: einfach unfallfrei die Zeit zwischen 20 und 49 km/h genießen und mit Gleichmut und Höflichkeit weiter die Verkehrsteilnehmer*innen aufklären!
LG C.

