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Tuning vMax ST2
#11
Ja das stimmt aber eher nur in den Negativen Bereich hinein.

Grüsselis Jan
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#12
(07.08.2017, 14:55)ST2_Rider schrieb: ...
Die Idee hat schon ihren Reiz. Moderat getunt (z.B. auf echte 50 km/h, innerorts auf der Strasse wäre das optimal) und mit Bedacht eingesetzt (was man auch serienmässig schon tun sollte) wäre der Stromer in meinen Augen noch attraktiver...

Bin eins meinerBionX sPed mal testeise offen gefahren. Je nach Eigenleistung und Akkuspannung sind da bis 55km/h drin.

Es bringt für mich überhaupt nichts. Die PKW überholen auch nicht mehr oder weniger, nur die Schlaglöcher spürt man doppelt und das Risiko ist gefühlt 3x so hoch und der Stromvebrauch erhöht sich um wneigstens 50% pro km.

Ich fahre heut meist mit 35-40km/h in der Stadt, nur an wenigen Stellen lasse ich es mal mit 45km/h laufen. Für mich ist das weitaus entspannter. War jetzt auch drei Tage mit meinem sPed in der Schweiz unterwegs. Auch da fand ich das in Basel oder Genf so, dass man nicht 45km/h fahren muss, sondern auch langsamer sehr entspannt vorwärts kommt.

MfG
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#13
(13.08.2019, 17:52)Joe schrieb: Mein Zweiradmechaniker sagte einmal, dass sich die Endgeschwindigkeit durch das Anzugsdrehmoment der Hinterradachse beinflussen lässt.
Ich habe allerdings nie geprüft, ob das stimmt.

Sicher! Nach unten! Nämlich dann, wenn die HA zu fest angezogen wird.

Schneller bei zu wenig Anzugsmoment dürfte der Stromer nicht werden, da dem System die Raddrehzahl bekannt ist und diese Grösse beim Erreichen der definierten Drehzahl (Geschwindigkeit) für die Abregelung relevant ist.

Allerdings wird es bei solchen Spielereien gefährlich, wenn auf kosten des Anzugsmomentes versucht wird, die Tachoanzeige etwas nach oben zu manipulieren...

Klar gibt es Situationen, in denen ein bisschen mehr Geschwindigkeit angenehm für das mitschwimmen im Verkehr wäre. Meine Beobachtung westlich des Einzugsgebietes von Zürich ist jedoch die, dass der Fluss ab einer relativ kleinen Verkehrsdichte schnell unter die 45 km/h fällt und ich mich mit den Stromerli‘s ausgebremst vorkomme. Gerade die zunehmende Verkehrskreiseldichte hat hier einen nicht unerheblichen Anteil und meine Wahrnehmung ist die, dass kaum ein/e Autofahrer/in den mittig fahrenden Stromer als Hindernis empfindet und sich zum überholen genötigt fühlt.

Andererseits ist Stromer ein Hersteller und damit gut beraten und gehalten, geltendes Recht einzuhalten und sich auf solche Kundenwünsche nicht einzulassen.

Alternativ wäre ja vielleicht anzustreben, dass s-Pedelec‘s auch in Deutschland Radwege nutzen dürfen. Dies ist nationales Recht und könnte mal endlich angegangen werden. Wenn es national nicht gelingt, könnte ja auch auf europäischer Ebene ein Vorstoss gewagt werden. Wie einfach wäre eine signifikante CO2 Reduktion einzuleiten, würden nur 5% der Pendler vom Auto aufs s-Pedelec umsteigen und damit verbunden das Überlandradnetz sukzessive angegangen würde.

Allerdings wäre damit auch ein Umdenken der s-Pedelecfahrer/innen verbunden. Der Wechsel vom „Hindernis“ auf der Strasse zum verantwortungslosen Raser im Langsamverkehr muss intellektuell erstmal wachsen. Manchmal beobachte ich hier ungeheuerliche Situationen.

Unfallfreie Fahrt
CCRider
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#14
(19.08.2019, 06:23)wo man sicher aufgehoben istCCRider schrieb: Meine Beobachtung westlich des Einzugsgebietes von Zürich ist jedoch die, dass der Fluss ab einer relativ kleinen Verkehrsdichte schnell unter die 45 km/h fällt und ich mich mit den Stromerli‘s ausgebremst vorkomme. Gerade die zunehmende Verkehrskreiseldichte hat hier einen nicht unerheblichen Anteil und meine Wahrnehmung ist die, dass kaum ein/e Autofahrer/in den mittig fahrenden Stromer als Hindernis empfindet und sich zum überholen genötigt fühlt.

Das entspricht genau meinen Beobachtungen.

Dort wo der Vekehr fliesst fahre ich rechts auf dem Streifen und an neuralgischen Stellen (z.B. vor und in Kreiseln) in der Mitte der Fahrbahn. Im Kreisel und aus dem Kreisel heraus hat eh kein Auto auch nur den Hauch einer Chance. Da ist man nie ein Hindernis, im Gegenteil. Irgendeinen Bedarf mich noch schneller im Verkehr zu bewegen habe ich bislang kaum je verspürt. Im Gegenteil, ich fahre Innerorts kaum je die volle Geschwindigkeit aus, da hat es einfach zuviele Gefahrenstellen. Ausserorts spielt es sowieso keine Rolle ob 45, 48 oder 50 km/h auf dem Tach steht.

Meine Lieblinge sind immer noch die sehr geschätzten "verkehrsberuhigenden Fahrbahnverengungen" mit gleichzeitigem Ende der Velospurmarkierung. Wer diesen gefährlichen Quatsch erfunden hat sollte mal ein Jahr lang mit dem Velo solche Abschnitte befahren müssen. Dort fahre ich so dass es einfach nicht zum Überholen/Vorbeizwängen animiert / reicht. Einer von zehn Autofahrern hat sonst das Gefühl das sei gerade die optimale Stelle zum Überholen.

Im stockenden Verkehr wird von den Autos meist gegen rechts gemauert. Damit habe ich überhaupt kein Problem und da zwänge ich mich auch nicht durch. Dann bewege ich mich auch mitten auf der Fahrbahn ohne auch nur das kleinste Hindernis darzustellen. Auf 50 km/h kommt der Verkehr da kaum je. Und sobald es wieder läuft halte ich mich wieder gerne rechts ran. Bislang gab es damit keinerlei Probleme.

Die gefährlichsten Situationen entstehen immer dann, wenn ein Autofahrer die Geschwindigkeit des Stromers nicht richtig einschätzen tut bevor er einspurt oder abbiegt. Man muss sich als schwächerer Verkehrseilnehmer einfach etwas defensiv verhalten damit die berühmten letzten Worte nicht mal "aber ich hatte doch den Vortritt..." lauten. Blickkontakt schützt sehr vor gefährlichen Situationen.

Im grossen ganzen sind die meisten Autofahrer rücksichtsvoll. Ich bin ja selber ein solcher und keiner will einen Fussgänger oder Velofahrer abschiessen.
Gruss, Mege
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#15
Ich kapiere nicht warum ein Roller/Sped mit EMotor nur 45 fahren darf, ein Verbrennen aber 50.

Wo ist da die Logik?
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#16
(Gestern, 11:21)Tobi schrieb: Ich kapiere nicht warum ein Roller/Sped mit EMotor nur 45 fahren darf, ein Verbrennen aber 50.

Wo ist da die Logik?

Was meinst du damit?
Du verwechselst wohl signalisierte Höchstgeschwindigkeit mit Zulassungs-/Bauartbedingter-Höchstgeschwindigkeit?

Kleinmotorrad mit gelber Nummer darf egal ob elektronisch oder Verbrenner maximal 45km/h schnell sein.
Motorfahrrad darf maximal 30kmh schnell sein und braucht Mofahelm.
Motorfahrrad als Elektrovelo darf mit Unterstützung maximal 45km/h schnell sein.

Innerorts ist Höchstgeschwindigkeit normalerweise 50km/h.
Kleinmotorräder mit weisser Nummer, haben eine Höchstgeschwindigkeit von > 50km/h.

Ob Verbrenner oder nicht spielt alles keine Rolle, sondern Art des Fahrzeuges und Art der Einlösung.

Speziell ist einzig das schnelle E-Bike:

Zitat:Motorfahrräder» sind:
a.einplätzige, einspurige Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von höchstens 30 km/h, einer Motorleistung von insgesamt höchstens 1,00 kW und:
1.einem Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von höchstens 50 cm3, oder
2.elektrischem Antrieb sowie einer allfälligen Tretunterstützung, die bis höchstens 45 km/h wirkt;
(...)

Quelle VTS Art. 18 (https://www.admin.ch/opc/de/classified-c...index.html)

==> Ein Motorfahrrad, dessen Unterstützung bis 45km/h wirkt, ist also nur erlaubt, wenn der Antrieb elektrisch ist.
Ich bin nurjuristischer Laie, und kann deshalb nicht abschätzen, ob ein elektrischer Antrieb gespiesen von einem Verbrenner-Generator zulässig wäre...
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