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ST5 650 KM total und ... Kurbel ab ...
#1
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So geschehen heute auf dem Heimweg.

Rund 17 KM vor dem Ziel merkte ich, wie die linke Kurbel unrund lief. Also habe ich angehalten um nachzuschauen. Ergebnis: Kurbel locker. 17er Torx aber eben nicht mal so verfügbar. Also so gut es ging nur noch Druck auf die rechte Kurbel. Knapp 7 KM vor dem Ziel ... *klank* ... Kurbel fällt auf die Straße. Endstation im strömenden Regen und niemand da, der mich einsammeln könnte. In meiner Verzweiflung meinen Stromer-Händler angerufen, der mich dann dankenswerter Weise abholte. Bis dahin war ich klitschnass und durchgefroren.

Der Tech bestätigte meine Vermutung: Hätte der verkaufende Händler die Kurbel mit 50 NM angezogen, wäre das nie und nimmer passiert.

Ich bin stinksauer. Jetzt steht ein nagelneues Stromer in der Werkstatt und ich kann froh sein, dass sich der Abschied der Kurbel angekündigt hat und ich mich wohlweislich nicht mehr aus dem Sattel gehoben habe. Nach der nicht fest gezogenen M99 nun ein nicht festgezogenes, sicherheitsrelevantes Bauteil.

Ich bin mal gespannt. Vermutlich habe ich den Stern von Kurbel und Lager rund gefahren und man muss gleich alles ersetzen.

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Hier noch zwei Videos, die ich während der Fahrt gemacht habe.

https://www.guitarmaniacs.de/Video1.mp4

https://www.guitarmaniacs.de/Video2.mp4
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#2
... und ich bin nicht der Einzige. Jemand in einem FB-Forum schrieb, dass er dasselbe mit einem ST3 erlebt habe. Da fragt man sich doch, ob da nicht ein Konstruktionsfehler vorliegt.
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#3
Das ist natürlich Scheisse. Sich wegen nen fehlenden 8er Innensechskant son Stress ist natürlich auch doof. Aber, man muss auch dazu sagen das du wahrscheinlich noch keine Erstinspektion gemacht hast oder? Diese wird nach 300-500km empfohlen

Gruß André
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#4
Glaub auch das es bisher so gut wie alle getroffen hat, ST3/5. Die Linke Kurbel hat sich gelöst und musste nachgezogen werden. Sollte aber in der ersten Inspektion erkannt werden.

P.s. Ich hatte es auch vergessen und bei mir kam sie nach ein paar tausend Kilometer... ;-)

Seitdem ist Ruhe. War ne einmalige Aktion.
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#5
(28.01.2020, 02:04)Flachlandstromer schrieb: Das ist natürlich Scheisse. Sich wegen nen fehlenden 8er Innensechskant son Stress ist natürlich auch doof. Aber, man muss auch dazu sagen das du wahrscheinlich noch keine Erstinspektion gemacht hast oder? Diese wird nach 300-500km empfohlen

Gruß André

Stimmt so nicht ganz Smile Es wird empfohlen alle 300-500 KM kleine Arbeiten durchzuführen, wie Kette ölen etc. Unter anderem die Pedale werden alle 3000 KM zur Kontrolle fällig. Steht so in meinem Manual.

Ich habe schon dutzende Fahrräder gehabt. Niemals, absolut niemals ist mit eine Kurbel angefallen. Damit rechnet man absolut nicht.

(28.01.2020, 03:08)Lutz schrieb: Glaub auch das es bisher so gut wie alle getroffen hat, ST3/5. Die Linke Kurbel hat sich gelöst und musste nachgezogen werden. Sollte aber in der ersten Inspektion erkannt werden.

P.s. Ich hatte es auch vergessen und bei mir kam sie nach ein paar tausend Kilometer... ;-)

Seitdem ist Ruhe. War ne einmalige Aktion.

Dann läuft da was falsch. Wenn die Gefahr besteht, dann muss Stromer nach meinem Dafürhalten darüber aufklären, dass die Kurbel nach ~300 KM zu kontrollieren ist bzw. die Konstruktion ändern.

Dass das nicht geschieht, halte ich für massiv fahrlässig. Es wäre deshalb sicher keine schlechte Idee, alle Fälle zu sammeln und Stromer auf den Tisch zu knallen.

Nicht auszudenken, wenn sich deswegen irgendjemand bei 40 KM/h hinlegt und vor einem LKW landet.
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#6
Bei meinem ersten ST 3 hat sich bei voller Fahrt im Berufsverkehr in Mainz an der Rheingold Halle der Vorbau vom Gabelrohr gelockert. Ich hatte den Lenker quasi in der Hand. Wenn du in Mainz arbeitest weißt du was das bedeuten kann. Ich habe Stromer daraufhin kontaktiert und ihnen versucht die Sache zu beschreiben auch das ich zwei Kinder habe. Gar keine Reaktion. Im Forum wird immer geschrieben das der Mechaniker vom Händler eigentlich bei allem möglichen schuld sei. Das kann auch sein! Aber es ist glaube ich eine ganz andere Übertragung von Verantwortung wie bei anderen Fahrrad Herstellern.
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#7
(28.01.2020, 10:48)Stocki schrieb: Bei meinem ersten ST 3 hat sich bei voller Fahrt im Berufsverkehr in Mainz an der Rheingold Halle der Vorbau vom Gabelrohr gelockert. Ich hatte den Lenker quasi in der Hand. Wenn du in Mainz arbeitest weißt du was das bedeuten kann. Ich habe Stromer daraufhin kontaktiert und ihnen versucht die Sache zu beschreiben auch das ich zwei Kinder habe. Gar keine Reaktion. Im Forum wird immer geschrieben das der Mechaniker vom Händler eigentlich bei allem möglichen schuld sei. Das kann auch sein! Aber es ist glaube ich eine ganz andere Übertragung von Verantwortung wie bei anderen Fahrrad Herstellern.

Absolut. Mir ist unverständlich, dass man das so auf die leichte Schulter nimmt. Das ist durchaus vergleichbar mit einer Autowerkstatt, die vergisst die Radmuntern anzuziehen. Da wäre was los.
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#8
(28.01.2020, 11:58)eweelz schrieb: Absolut. Mir ist unverständlich, dass man das so auf die leichte Schulter nimmt. Das ist durchaus vergleichbar mit einer Autowerkstatt, die vergisst die Radmuntern anzuziehen. Da wäre was los.

Man unterscheidet jedoch zwischen einem turnusmäßigen Service und einer Erstinspektion. Letztere ist wichtiger als laufender Service. 
Bei der Erstinspektion werden u.a alle Schraubverbindungen gecheckt, gerade weil das Rad noch bei ist und viele Dinge sich erst noch setzen.
Es gibt son Sprichwort das die Lebensdauer eines Fahrrades vor allem auch durch die so wichtige Erstinspektion abhängig ist.


Ich sehe da eigentlich nicht soooo ein Problem, da sich ein lösendes Pedal ja generell zeitig genug ankündigt

Um dann noch auf dein Beispiel mit den Radmuttern einzugehen. Auf so ziemlich jeder Rechnung von Reifen, Wechsel, Montage etc wirst du den Hinweise finden das die Radmuttern nach ca 50km (?) nochmals nachzuziehen sind. 

Und so steht es auch in der Betriebsanleitung mit der Erstinspektion, wenn du Stromer dumm kommst dann könnten die dich darauf verweisen

Ich würde den Service nun nachholen und versuchen in Zukunft einfach ein wenig selber zu handeln. Das das Bike nun wegen einer Schraube die ja noch nicht mal fehlt in der Werkstatt stehen muss ist einfach ärgerlich 

Gruß André
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#9
(28.01.2020, 09:21)eweelz schrieb: Dann läuft da was falsch. Wenn die Gefahr besteht, dann muss Stromer nach meinem Dafürhalten darüber aufklären, dass die Kurbel nach ~300 KM zu kontrollieren ist bzw. die Konstruktion ändern.

 Es wäre deshalb sicher keine schlechte Idee, alle Fälle zu sammeln und Stromer auf den Tisch zu knallen.

A) Nein, wenn Inspektionen vorgeschrieben werden, wird die Verantwortung zum Kunden delegiert - der muss dann dafür sorgen, dass der Service auch gemacht wird. Stromer kauft die Kurbelgarnitur zu, wohl bei FSA. Da gehe ich von einer zweckmässigen Konstruktion aus. Es ist der Montageschritt, der offensichtlich nicht immer perfekt ist.

B) Ja, vielliecht ist das Produkttracking inzwischen soweit, dass das Montieren der Kurbelarme an der Achse einer Person im Werk zugeorndet werden kann. Der Händler schraubt zwar die Pedale dran, aber hat IMHO keine Veranlssung, den Sitz der Kurbelarme zu prüfen.

(28.01.2020, 10:48)Stocki schrieb: Im Forum wird immer geschrieben das der Mechaniker vom Händler eigentlich bei allem möglichen schuld sei. Das kann auch sein!

Das Werk konstruiert den Stromer und stattet ihn mit zweckmässigen Komponenten von Drittanbietern aus. Schliesslich wird der Stromer im Werk vormontiert. Bis hierhin sehe ich das Werk in voller Verantwortung.

Nun kommt der Stromer in eine Schachtel und wird zum Händler transportiert. Der packt aus und setzt zusammen: Die Endmontage. Hier sehe ich den Händler in der Verantwortung; die Aufgabe des Werks besteht darin, einen zweckmässigen Bausatz zu senden - der Mech muss in der Lage sein, die Endmontage durchzuführen und damit verbundene mögliche Fehler zu erkennen.

Das ist naturgemäss mit steigender Erfahrung einfacher.
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#10
^^ wenn ich das jetzt richtig verfolgt habe hat User eweelz das Rad aber von ner Spedition erhalten und seiber aus dem Karton geholt.
In dem Fall ist die Anklage unzulässig weil er auf eigenes Risiko einen Schritt in der Lieferkette übersprungen hat. Und dieser Schritt beinhaltet auch die endabnahme
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