Dieses Forum verwendet Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies um deine Login Daten zu speichern (sofern Du registriert und angemeldet bist) bzw. deinen letzten Aufenthaltsort (wenn nicht registriert und angemeldet). Cookies sind kleine Textdateien, die auf deinen Rechner gespeichert werden. Die von diesen Forum gespeicherten Cookies werden ausschließlich für Zwecke dieses Forums verwendet und nicht von Dritten ausgelesen. Sie stellen kein Sicherheitsrisiko für deinen Rechner dar. Cookies werden in diesem Forum auch verwendet, um die Anzeige bereits gelesener und noch ungelesener Themen zu unterscheiden. Bitte bestätige, ob Du Cookies zulassen möchtest oder nicht.


Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
ST1 V1 - Akku Zellentausch - Keine Verbesserung
#1
Hallo liebe Community.

Ich habe bei meinem V1(Mit 3Pol Motor!) Stromer 500W (45km/h) (gleicher Akku wie ST1) die Akku Zellen ersetzt. Die alte Zellen waren genau 5 Jährig 14.5Ah. (ca. 60-70% Ursprungs Kapazität)
Nun habe ich die Zellen mit Samsung 3'500mAH ersetzt - somit hätte der Akku neu 17.5Ah.

Zu meiner Arbeitsstrecke: Hinweg 15km 86m Steigung 170m Gefälle (Rückweg umgekehrt)

Vor dem Zellentausch: Nach dem Hinweg ca 20% Akku Anzeige übrig / Nach dem Rückweg ca 10% Akku Anzeige übrig.
Also Eine geschätzte Riechweite auf gradem Wege ca 20km

Nach dem Zellenfausch: nach dem Hinweg ca. 30% Akku übrig / / Nach dem Rückweg ca 20% Akku Anzeige übrig.
Also Eine geschätzte Riechweite auf gradem Wege ca 25km

Was man gut merkt; der Stormer hat wieder mehr Power, höhere Geschwindigkeit.

Nun meine Frage; Das kann doch nicht sein? Eigentlich hätte ich eine Reichweite von etwa 50km und mehr erwartet.
Ist es rein rational / technisch gesehen möglich das ich etwas beim Umbau verbockt habe? Zb. BMS falsch angeschlossen oder beim Einbau hat es einm BMS Kabel gelöst..? Könnte das ein solches verhalten Verursachen?

Liebe Grüsse, wizotime
Zitieren
#2
Passt doch, ca 20% mehr Batterie und ca 20% mehr Reichweite
Dass das ganze viel zu wenig ist, steht auf einem anderen Blatt.....
Zitieren
#3
(15.01.2020, 13:36)Markustor schrieb: Passt doch, ca 20% mehr Batterie und ca 20% mehr Reichweite
Dass das ganze viel zu wenig ist, steht auf einem anderen Blatt.....

Hm ja nein eben nicht, der alte Akku war ja schon 5 Jahre alt und hatte nur noch geschätzte 60% von der ursprungs Kapazität.
Zitieren
#4
Hallo wizotime
Annahme: dein Arbeitsweg braucht 280 Wh (36V * 14.5 AH = 522 Wh, altershalber noch 60% abrufbar = 313Wh, dein Arbeitsweg hin&zurück braucht davon 90% bzw 10% rest -> 280Wh).
Wenn du mit dem neuen Akku genau gleich schnell fährst (gleiches Gewicht, Luftwiderstand...) wie mit dem alten, dann brauchst du auch mit dem neuen 280Wh, der neue Akku hat 36V * 17.5AH = 630Wh bei 100% Volladung, minus 280Wh= 350 Wh Rest = 56% Restanzeige müsstest du haben, hast aber nur 20%.
Bei mir haben sich solche Mess- und Rechnungsvergleiche ziemlich gut bestätigt.

mögliche Erklärung 1: im mail schreibst du, dass du auch den Motor gewechselt hast von 250W auf 500W. Wenn du nun mit 500W-Motor und neuem 17.5Ah Akku viel schneller & mehr Unterstützung (neu im Power statt wie früher im Eco) unterwegs bist, brauchst du mehr als 280Wh ... Restkapazität nicht mehr 55% sondern vielleicht nur noch 20% (-> nicht Äpfel mit Birnen vergleichen)

mögliche Erklärung 2: ich hatte bei meinem ersten selbst-refreshden Akku nach ca 1/2 Jahren plötzlich einen massiven Leistungseinbruch, der Akku wahr zu schnell leer. Ursache : die Punktschweissung bei einer Zelle hat sich gelöst und hat so die Kapazität des Zellblocks (5 Zellen) und somit des ganzen Akkus heruntergerissen. Fehler finden: miss alle Akkublöcke im voll aufgeladenen Zustand (ca 4.20V) und auch im leeren Zustand bei ca 3.1V (leeren via Verbraucher wie Lampen, Systemabschaltung bei ca 31V), alle Blöcke sollten exakt die gleiche Spannung haben bei Voll und Leer, der Ausreisser ist der Übeltäter, wenn der Block gefunden ist, bei diesem alle Punktschweissungen checken/nachschweissen... macht Spass wenn er mitten drin ist.. :-)
Ich messe nun 1x im Jahr alle unsere Akkus so durch.

Gruss Res
Zitieren
#5
(15.01.2020, 15:57)Res_17 schrieb: mögliche Erklärung 2: ich hatte bei meinem ersten selbst-refreshden Akku nach ca 1/2 Jahren plötzlich einen massiven Leistungseinbruch, der Akku wahr zu schnell leer. Ursache : die Punktschweissung bei einer Zelle hat sich gelöst und hat so die Kapazität des Zellblocks (5 Zellen) und somit des ganzen Akkus heruntergerissen. Fehler finden: miss alle Akkublöcke im voll aufgeladenen Zustand (ca 4.20V) und auch im leeren Zustand bei ca 3.1V (leeren via Verbraucher wie Lampen, Systemabschaltung bei ca 31V), alle Blöcke sollten exakt die gleiche Spannung haben bei Voll und Leer, der Ausreisser ist der Übeltäter, wenn der Block gefunden ist, bei diesem alle Punktschweissungen checken/nachschweissen... macht Spass wenn er mitten drin ist.. :-)

Sorry für die verwirrung. Den Motoren Umbau habe ich schon vo einem Jahr gemacht. Den Akku ersts vorgestern. 

Der Tipp mit der Punktschweissung gefällt mir sehr gut. Ich messe hier einmal nach! Smile
Zitieren
#6
(15.01.2020, 15:57)Res_17 schrieb: mögliche Erklärung 2: ich hatte bei meinem ersten selbst-refreshden Akku nach ca 1/2 Jahren plötzlich einen massiven Leistungseinbruch, der Akku wahr zu schnell leer. Ursache : die Punktschweissung bei einer Zelle hat sich gelöst und hat so die Kapazität des Zellblocks (5 Zellen) und somit des ganzen Akkus heruntergerissen. Fehler finden: miss alle Akkublöcke im voll aufgeladenen Zustand (ca 4.20V) und auch im leeren Zustand bei ca 3.1V (leeren via Verbraucher wie Lampen, Systemabschaltung bei ca 31V), alle Blöcke sollten exakt die gleiche Spannung haben bei Voll und Leer, der Ausreisser ist der Übeltäter, wenn der Block gefunden ist, bei diesem alle Punktschweissungen checken/nachschweissen... macht Spass wenn er mitten drin ist.. :-)
Ich messe nun 1x im Jahr alle unsere Akkus so durch.

Also, ich hab den Akku gerade offen, möchte heute noch damit zurück nach hause fahren, ich hab bei der Ankunft gemessen und bei volladung.  "Tiefentladen" konnte ich aus Zeitgründen gerade nicht, aber hier die ergebnisse:

ZB= Zellblock und xx = Tiefeladung und (xx) = Volle Ladung
ZB1 3,858(4.134) 
ZB2 3.859(4.197)
ZB3 3.858(4.129)
ZB4 3.858(4.130)
ZB5 3.858(4.129)
ZB6 3.865(4.159)
ZB7 3.863(4.192)
ZB8 3.864(4.146)
ZB9 3.869(4.157)
ZB10 3.858(4.136)

Maximale delta von 68mV - ist das viel?
Was mich stutzig macht; ich kam etwa mit 30% Akku  anzeige Kapazität an - entspricht das etwa 3.860V?
Wenn 42 100% sind und 31V 0% müsste 30% doch in etwa 34.3V enstpechen?

Was ich gemacht habe; Resetschalter gedrückt, die Sensleitungen vom BMS auf durchgang überprüft und wennötig vom weissen Stecker entfernt und direkt auf die Platine gelötet - 2 Kabel waren sehr brüchig vorne am Stecker.

Jetzt alles wieder verpacken - nachhause fahren - update folgt...
Zitieren
#7
Für Display-Kennlinie (2- oder 3-Pol Stromer) siehe mein Beitrag "ST1 Akku Tuning"
Bei 3.85 V scheinen alle gleich zu sein, bei Volladung scheinen ZB2 und ZB7 stark abzuweichen von den anderen, was sich dann vielleicht bei ca 3.20 V bestätigen-verstärken wird (?)
Zitieren
#8
(16.01.2020, 15:24)Res_17 schrieb: Für Display-Kennlinie (2- oder 3-Pol Stromer) siehe mein Beitrag "ST1 Akku Tuning"
Bei 3.85 V scheinen alle gleich zu sein, bei Volladung scheinen ZB2 und ZB7 stark abzuweichen von den anderen, was sich dann vielleicht bei ca 3.20 V bestätigen-verstärken wird (?)

Danke für die rasche Antwort. Hier mein Update nach dem Nachhausefahren:

15km Steigung 170m und 86m Gefälle - Batterie Ladestandanzeige 15% - also hat sich nichts verändert.
Vom Fahren her war es so: am Anfang  der Strecke mächtig Power, was kontinuierlich abnahm. 
Was aber interessant ist, beim Einschalten ist das Display sofort da, und die Akkuanzeige springt nicht noch 2-3 Sekunden umher sondern ist nach etwa 0.5Sek auf 100% - ob das wohl die Resettaste war oder die Sensleitungen zum BMS?

Ich entlade jetzt dem Akku mit der Lampe. Dannach nochmal alles ausbauen und durchmessen, wenn sich ZB2 und ZB7 bestätigen - löte ich diese nach. 

Update: eigentlich wollte ich gerade die Lampe einschalten gehen und nochmals den Akku stand überprüfen.. was steht da... 55%.
Es gab da ja schon einmal einen Threat. Weisst das auf einen Defekt hin? Sollte ich Rekuperation auschalten? Oder dern Akku bei 0% Reseten? die 55% sind ja nicht statisch.
Zitieren
#9
Akku entladen bis Elektronik abstellt und Lampe(n) löscht (bei ca 31V), dann vielleicht auch gleich Blöcke durchmessen, dann Ladegerät anschliessen und voll aufladen, falls Ladegerät nicht startet den "Reset" drücken

Frage: hatten die Zellen beim Kauf , vor dem Verbauen alle exakt die gleiche Spannung, zb 3.55 V ?
Zitieren
#10
(16.01.2020, 18:00)Res_17 schrieb: Akku entladen bis Elektronik abstellt und Lampe(n) löscht (bei ca 31V), dann vielleicht auch gleich Blöcke durchmessen, dann Ladegerät anschliessen und voll aufladen, falls Ladegerät nicht startet den "Reset" drücken

Frage: hatten die Zellen beim Kauf , vor dem Verbauen alle exakt die gleiche Spannung, zb 3.55 V ?

Hi Res, hast du mein update noch gesehen mit den 55%? Mit dem Voltmeter gemessen:  (38.51V)

Die Zellen habe ich leider vorher nicht alle durchgemessen. Hätte ich wohl besser.
Allerdings erwarte ich von der Qualitätsware schon das diese geprüft wurden beim Hersteller. 

wenn der Akku tatsächlich jetzt noch 55% hat, muss ich morgen erstmal eine Runde fahren gehen, mit einer 12W Lampe ginge das wohl ehwig Big Grin
Zitieren


Gehe zu: