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Ein paar heiße Tipps?
#1
Nun, da mein ST5 (2020er) ja offenbar doch noch Freitag hier sein soll, wird es ab Montag ernst. 40 KM zur Arbeit und wieder 40 KM zurück - und das im Dunklen, bei Kälte und Nässe.

Nun ist es zwar nicht das erste Mal, dass ich Fahrrad fahre, so doch aber das erste Mal, da ich ernsthaft auf das Auto verzichte und gedenke, jeden Tag eine solche Strecke zurückzulegen. Mit anderen Worten: Mir fehlt profunde Erfahrung zumindest hinsichtlich der o.g. Widrigkeiten (und Bezwingung des Schweinehunds).

Noch irgendwelche Tipps, was man so braucht (Kleidung, Zubehör), damit es einem nicht en passant die Laune verhagelt und man öfter aufsteckt, als einem lieb ist?

Eine Schutzblechverlängerung zumindest ist wohlweislich organisiert, damit die vollkommen idiotisch angebrachte Hupe die ersten Regenschlachten überlebt.
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#2
Die Hupe war das kleinste Probleme ohne die Verlängerung. Der ganze Dreck am Tretlager, Kette, Schuhe etc. waren echt bescheiden :-)

Ich hab immer bei:
Regenschutzjacke,Hose und Schuhüberzieher (falls es mal so richtig schüttet) das alles so leicht wie möglich. Winterhelmunterziehmütze, gegen Wind und Kälte. Sturmhaube ab null Grad. In meinen Fall die Regen und Winterabdeckung für den Helm. Ansonsten atmungsaktive und vor allem winddichte Klamotten, dazu gibt es hier irgendwo noch einen guten Thread mit viel Tipps dazu. Miniluftpumpe, Pannendichtspray. Beides habe ich über 9000km nicht gebraucht.
Ich habe für die dunkle Zeit noch ein extra Licht an der Sattelstütze, was ich x-beliebig einstellen kann. Gerade bei Regen, Nebel etc. top.

Klar und ganz wichtig top Handschuhe :-)

Die Schutzblechverlängerung macht auch oben am Blech Sinn, dort fliegt einem auch sehr viel Dreck entgegen.
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#3
Selbst die lange Schutzblechverlangerung ist noch zu kurz. Heute 80km bei nasser Fahrbahn zurückgelegt und anschließend zuhause nen Kilo matsche unten entfernt. Ich teste zur zeit komplett olfreie kette, das Nike lässt sich so vieeel leichter reinigen.
Als weiteren tip... Erfahrung sammeln mit Stromverbrauch und Windverhältnissen. Bei starken Gegenwind kann der Stromverbrauch bei ca 35kmh etwa 3 mal so hoch sein wie den selben Wind von hinten bei 10kmh mehr. Gerade bei Kälte “kann” man den Akku auch in 40km leer lutschen.

Gruß André
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#4
Winddichte und Wasserfeste Handschuhe sind ebenso wichtig, Wechselsocken auch, falls doch mal Wasser eindringt.
Hörbücher können (natürlich nur auf einem ohr gehört) die Fahrzeit deutlich gefühlt verkürzen.
Weiterhin habe ich immer noch einen auffällige Warnweste an, sofern ich nicht meine gelbe Regenjacke anhabe.
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#5
Ist schon fast alles geschrieben worden, bis auf das ich die gleiche Streckenlänge fahre mit einem St1X mit 960 wh Akku.
Muss den Akku allerdings auf der Arbeit aufladen, da ca. 13 Wh/km Verbrauch. Wird dir ähnlich gehen. Den Akku nicht ganz leer zu saugen ist gut für seine Langlebigkeit.
Schutzblechverlängerungen sind pflicht.
Auch Regenklamotten sind pflicht .
Ansonsten Pannensachen mitnehmen oder ADAC bemühen.
Ein guter Helm und ne gute Brille um tränende Augen zu vermeiden.
Ebenso wichtig eine optimale Sitzposition einstellen. 2x 40 km radelt man nicht so einfach weg.
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#6
Ich habe 2 Ortlieb Packtaschen mit irgendwelchen Kram bei: Jacke gerne mit Innenfleecejacke, leider hat meine Jacke nur einen einfachen Reißverschluss, einen, den man auch von unten nach Bedarf öffnen kann, finde ich eigentlich schöner. Wichtig ist mir, dass ich die Bündchen an den Ärmeln gut öffnen und schließen kann, damit Luft rein kann, oder auch nicht, Pullover und Merinounterhemd. Die Jacke ist neu und ich habe Urlaub, mal sehen, ob sie sich bewehrt. Vorher bin ich mit einer Goretex Jacke von Miltec gefahren, praktisch super, optisch ne Katastrophe. Wink Ich bin klein und dick, dafür ist die Fahrradmode nicht gemacht und wenn das jetzt nichts wird, werde ich mir eine Motorradjacke zulegen.
Darüber dann noch eine Warnweste, auf der ich mir einen großen 45km/h Aufkleber geklebt habe. Meine Regenhose trage ich immer, da sie auch den Wind abhält und mir sonst zu kalt wird, darunter habe ich eine dünne Outdoorhose und noch eine Leggins.
Handschuhe, ein Ersatzpaar, falls sie unterwegs mal zu nass werden, einfache Wanderschuhe aber Wasserdicht und dicke Socken. Wenn es ganz kalt ist, Überschuhe. Ich habe mir jetzt einen neuen Helm gekauft, den Cartoni Vigor, weil mir an den Ohren immer zu kalt ist, trotz Mütze. Da muss ich auch nochmal nach einer passenden Unterhelmmütze schauen, bei 52 Kopfumfang aber auch nicht so einfach.
Ich brauche immer ein Buff vor dem Mund, ich hasse es, Fliegen zu essen Wink
Dann wären in der Tasche immer eine zusätzliche Kette zum Schloss, Ladegerät, Flickzeug, Werkzeug, Luftpumpe, Spanngurte, Messer, Taschenlampe.....
Manchmal noch meinen MP3 Player mit Musik 140-160 bpm zum Powern.....
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#7
Worauf ich auch nicht verzichte: Nierengurt - Sommer und Winter.
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#8
Kapselöffner für das alkoholfreie Weizen :-), Ladeverbindung Di2
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#9
Danke Euch. Da waren gute Anregungen dabei. Vor allem an die Taschenlampe hätte ich jetzt nicht gedacht Smile
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#10
(08.01.2020, 22:18)eweelz schrieb: Noch irgendwelche Tipps, was man so braucht (Kleidung, Zubehör), damit es einem nicht en passant die Laune verhagelt und man öfter aufsteckt, als einem lieb ist?

Die Balance zwischen "von aussen" und "von innen" Nass zu werden wirst Du selbst finden. Klug ist es auf jeden Fall, am Zielort ein Kleiderset - wozu auch Schuhe gehören - zu hinterlegen.

Wenn ich bei Regen abfahren muss, konsultiere ich das Wetter-Radar, um zu Bestimmen, ob der Regendress nötig ist.
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