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Fehler code: e 210002
#1
Hallo zusammen,
gestern habe ich mein 4-monatiges ST2 (2000Km) mal am Berg probiert vom Genfer See hoch auf die Barillette (1510m) mit Unterstützungsstufe 2. Auf halbem Weg gab es den ersten Alarm, dass die Motorleistung begrenzt wird um Überhitzung zu vermeiden.

Beim Herunterfahren (13km -1042 Hm) habe ich maximale Rekuperation eingestellt und auch von15% auf 20% aufgeladen.
Auf halben Weg habe ich dann den Fehlercode e210002 bekommen. Die Rekuperation funktionierte nicht mehr, das Display und die Tastatur waren eingefroren. Auch funktionierte das Licht manchmal und manchmal nicht.
Ein-und Auschalten hat nichts gebracht, die Fehlermeldung tauchte sofort wieder auf.
Auf ebener Strecke habe ich dann gemerkt das der Motor komplett abgeschaltet war so dass ich ohne Unterstützung nach Haus gefahren bin. Zum Glück meistens bergab,
Zu Hause habe ich versucht den Akku am Fahrrad zu laden und bemerkt, dass es nicht ging. Das Ladegerät hat sofort auf zweimal grün geschaltet so als ob der Akku voll sei.
Danach habe ich den Akku herausgenommen und separat aufgeladen was dann funktionierte.
Nachdem das ST2 für ein paar Minuten stromlos war ist die Fehlermeldung verschwunden.
Heute funktioniert wieder alles normal aber ein mulmiges Gefühl bleibt trotzdem.

Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Mein erster Gedanke war das die Steuerung am Berg etwas überfordert ist, zuerst der Motoralarm und dann die starke Rekuperation.
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#2
Also genau das selbe Fehlerbild hatte ich zwar nicht aber ähnliches . In der Regel funktioniert nachdem Ausschalten und Batterie Entnahme alles wieder normal. Is wie ein reset. Mach dir deswegen kein Kopf . Die Dinger ticken nun mal so . Darfst da keine riesige Zuverlässigkeit wie bei Autos erwarten .
Fahr einfach und gut is .

Grüsselis Jan
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#3
Naja, diese Zuverlässigkeit erwarten darf man schon! Stromer packt das nur leider nicht...
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#4
Ne eben nicht die Autoindustrie hat auch 100 Jahre gebraucht bis sie ziemlich zuverlässig wurde . Warum sollte das in dem Bereich anders sein ?
Klar wünschte ich mir auch mehr Haltbarkeit und Zuverlässigkeit aber ich hab mich als Vielfahrer mit der Realität abgefunden.

Grüsselis Jan
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#5
(14.07.2019, 10:15)kawajan schrieb: Klar wünschte ich mir auch mehr Haltbarkeit und Zuverlässigkeit aber ich hab mich als Vielfahrer mit der Realität abgefunden.

Zuverlässigkeit definiere ich dynamisch: Kann ich fahren? Geht der Motor? Muss ich zum Tram laufen? Das sind bei mir die Killer-Argumente.

Dann kommt: Wie lange muss ich 'rummachen, bis ich ihn zum Laufen bekomme?

Danach kommt: Stört die Fehlfunktion wirklich? Muss ich zum Velomech?

In den letzten 10 Jahren kam es tätsächlich ein paar Mal vor, dass der Stromer unfahrbar war. Viel häufiger musste ich Teilstrecken ohne Motor fahren, aber die Stromer wurden von Jahr zu Jahr besser. Die Betriebsbereitschaft meines bald 20 Jahre alten Autos haben sie aber noch nicht erreicht.
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#6
(14.07.2019, 10:15)kawajan schrieb: Ne eben nicht die Autoindustrie hat auch 100 Jahre gebraucht bis sie ziemlich zuverlässig wurde . Warum sollte das in dem Bereich anders sein ?
Klar wünschte ich mir auch mehr Haltbarkeit und Zuverlässigkeit aber ich hab mich als Vielfahrer mit der Realität abgefunden.

Grüsselis Jan

Ja, man kann aus den Fehlern der Automobilindustrie aber lernen... Zum Beispiel ist es kein Hexenwerk die Elektronik Wassergeschützt zu verpacken und auch um die Softwarequalität scheint es bei Stromer nicht soooo gut zu stehen. Und das ist wirklich Kleinkram, den man hätte von Anfang an beachten können (wenn man wollte).

Das dann natürlich bei der Elektronik mal noch was kaputt gehen kann, weil man einfach das falsche Bauteil ausgesucht hat ist klar und da kann ich auch mit leben - gefühlt sind die meisten Probleme hier im Forum aber Wasser und Software und das darf heut zu Tage einfach nicht mehr passieren...
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#7
(16.07.2019, 04:58)MichaR schrieb: Zum Beispiel ist es kein Hexenwerk die Elektronik Wassergeschützt zu verpacken und auch um die Softwarequalität scheint es bei Stromer nicht soooo gut zu stehen. Und das ist wirklich Kleinkram, den man hätte von Anfang an beachten können (wenn man wollte).

Als Software-Entwickler möchte ich einwerfen, dass hohe Software-Qualität alles andere als Kleinkram ist. Mehrere tausend von Menschen händisch getippte Zeilen Code und irgendwo ein einziges falsches Zeichen am falschen Ort und schwupps, ist es geschehen.

Bei der Elektronik gebe ich dir absolut Recht! Die Huppe genau im Spritzwasserstrahl des Vorderrades zu montieren -- welcher Depp kann nur auf so eine Idee kommen? Und dann noch von dort ein Loch für das Stromkabel zur Elektonik, so dass das Wasser auch ja seinen Weg zum Controller findet. Ich hatte schon mehrere Ausfälle wegen Feuchtigkeit, die durch die Hupe eindrang, bis mein Velomech dort einiges mit Schrumpfschläuchen abgedichtet hat. Allerdings stellt die Hupe weiterhin bei Feuchtigkeit schrittweise ihren Dienst ein und funktioniert erst wieder, wenn sie getrocknet ist. Und dann die ganze Putzerei an der Hupe, um den Dreck da raus zu bekommen, damit sie auch wieder laut genug hupt. Die Stromer Ingenieure haben gute Ideen, manche davon wirken auf mich nicht zu Ende gedacht bzw. mit zu wenig Veloerfahrung erdacht. Als ob die Ingenieure bei Stromer selbst keine Stromer-Fahrer sind. Aber sonst bin ich nach einigen Modifikationen sehr zufrieden.
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#8
Du bringst es auf den Punkt: "als ob gewisse Ingenieuer bei Stromer selbst keine Stromer-Fahrer sind"... der ST5 hat diverse Fehlkonstruktionen, welche eigentlich bei einem Bike in diesem Preissegment ein no-go sind.
- Ladebuchse der DI2 nicht zugänglich
- Kettenlinie dermassen schräg, dass man in den leichten Gängen nicht rückwärtstreten kann ohne dass die Kette zwei Gänge zurückspringt
- Sitzwinkel von 71.5°
- Schutzbleche viel zu kurz
- eine Akku-Klappe, welche sich ohne eingelegten Akku nicht schliessen lässt (traurig, wenn man die Ladeklappe bei einem Bike >10'000.- mit einem Klettband schliessen muss)
- Mehrfinger-Bremshebel an einem Sport-Bike
- Vorbaudeckel aus billigstem Plastik
Aber leider gibt es aus Leistungssicht keine vernünftige Alternative. Alle anderen S-Pedelecs laufen unter der Kathegorie "Kinderspielzeug 4 - 8 Jahre"...
Da nehme ich diese Fehlkonstruktionen in Kauf und hoffe, dass die folgenden Modelle etwas vernünftiger durchdacht werden.
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#9
Naja, zumindest den Bremshebel möchte der Gesetzgeber so haben... Beim Rest hast du natürlich Recht...
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#10
(17.07.2019, 11:24)Gustel Gaas schrieb: Du bringst es auf den Punkt: "als ob gewisse Ingenieuer bei Stromer selbst keine Stromer-Fahrer sind"... der ST5 hat diverse Fehlkonstruktionen, welche eigentlich bei einem Bike in diesem Preissegment ein no-go sind.
- Ladebuchse der DI2 nicht zugänglich
- Kettenlinie dermassen schräg, dass man in den leichten Gängen nicht rückwärtstreten kann ohne dass die Kette zwei Gänge zurückspringt
- Sitzwinkel von 71.5°
- Schutzbleche viel zu kurz
- eine Akku-Klappe, welche sich ohne eingelegten Akku nicht schliessen lässt (traurig, wenn man die Ladeklappe bei einem Bike >10'000.- mit einem Klettband schliessen muss)
- Mehrfinger-Bremshebel an einem Sport-Bike
- Vorbaudeckel aus billigstem Plastik
Aber leider gibt es aus Leistungssicht keine vernünftige Alternative. Alle anderen S-Pedelecs laufen unter der Kathegorie "Kinderspielzeug 4 - 8 Jahre"...
Da nehme ich diese Fehlkonstruktionen in Kauf und hoffe, dass die folgenden Modelle etwas vernünftiger durchdacht werden.

Du bringst die Mängel oder die Fehlkonstruktionen auf den Punkt. Dazu kommt noch die Hupe. Sonst genau gleiche Meinung !
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