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ST5 Fahrberichte ST3 + ST5 Federgabel
#1
Die spezielle Federgabel für den ST3 und ST5 ist nun auf der Strasse angekommen. Weil das Fahrempfinden subjektiv ist - was der Eine als guten Fahrbahnkontakt schätzt ist für den Anderen der Handgelenkbrecher schlechthin - hier die Einladung, Eure Fahrbericht zu veröffentlichen:

  • Am ST3 oder am ST5?
  • Sattelfederung BodyFloat oder Gummikern oder rigid?
  • Tempo <35km/h oder 35-40km/h oder >40km/h?
  • Sattel tiefer / gleich / höher wie Lenker?
  • Schlagloch überfahren: Lose Teile im Rucksack hüpfen / Rucksack hüpft / Fahrer wir aus Sattel gehoben?
  • Enge Veloweg-Kurven: Tempo wie früher / langsamer?
  • Manövrieren: Wie früher / schwieriger?
  • Sitzposition: Wie früher / anders?
Wie ist DEINE Erfahrung?


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#2
Nun habe ich meinen ST5 nach dem Federgabelumbau zurück. Anbei meine Eindrücke nach den ersten paar Metern:
- der Fahrkomfort ist massiv besser (kein Vergleich zur Starrgabel). Strassenunebenheiten, Schachtlöcher und kleine Schwellen werden zu 100% absorbiert
- die Einbauhöhe ist die selbe, trotzdem habe ich subjektiv das Gefühl, etwas entspannter auf dem Bike zu sitzen
- das Handling / Manövrieren / enge Kurven etc. scheint mir auf den ersten Metern unverändert
- Ich fahre die Gabel mit 100 PSI / Reifen mit 2.5 Bar Luftdruck / BodyFloat mit den orangen Federn bei ca.95 kg Fahrgewicht 
- Bis jetzt ist die Gabel nicht durchgeschlagen, wobei die gefahrene Strecke auch keine gröberen Kannten / Schlaglöcher aufgewiesen hat 
- Die Schutzblechmontage ist etwas dürftig und nicht wirklich stabil (zwei Aluminiumstreben die an den Fender genietet sind). Das Schutzblech vibriert sichtlich bei Bodenwellen.
- Optisch ist die Schutzblechmontage auch etwas dürftig - schade, da hätte man bei Strassenrennmotorrädern abschauen können (die haben meist auch UpsideDown Gabeln).
- Die Schutzblechverlängerungen vom Holländer passen auch auf den neuen Fender

Fazit: Mit dem Fahrverhalten bin ich bis jetzt super zufrieden. Der Fahrkomfort ist im Vergleich zur Starrgabel um Welten besser (nicht zu vergleichen). Schachtlöcher können entspannt in vollem Tempo überfahren werden. Ich würde bereits jetzt die Federgabel nicht mehr hergeben.

Ob die Schutzblechmontage auf lange Sicht hält (vor allem mit dem Zusatzgewicht der Verlängerungen) und ob die Federgabel keine Kinderkrankheiten hat (z.B. Luftverlust) wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Den Härtetest betr. Durchschläge und Schutzblechmontage werde ich übernächste Woche auf dem Arbeitsweg absolvieren (wer's kennt - der Grenzweg in Allschwil hinter der Asylunterkunft zum Kieswerk besteht praktisch nur aus Schlaglöchern). Da wird sich's zeigen was die Gabel kann.

           
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#3
Das hört sich gut an bezüglich des Fahrkomfort.

Wie lange hat der Umbau gedauert?
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#4
Ich war eine Woche in den Ferien und hab das Bike während dieser Zeit umbauen lassen - kann dir leider nicht sagen, wie lange der Umbau gedauert hat.
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#5
Mich würde auch mal interessieren ob der Einbau im Preis mit inbegriffen ist oder ob du da was extra zahlen musstest. Als meiner zwecks Gepäckträger in der Werkstatt war habe ich nichts zahlen müssen, außer die 99€ für den Träger
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#6
Ich habe meinen ST5 im September 2018 mit der Option "Federgabel" bestellt. Da die Gabel nicht rechtzeitig geliefert werden konnte, hab ich das Bike provisorisch mit der Starrgabel ausgeliefert bekommen. Der jetzige Umbau wurde mir nicht in Rechnung gestellt.

Dass die Gabel nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen wird, wurde mir zudem frühzeitig und proaktiv von meinem Händler mitgeteilt (ich hatte die Option das Bike zeitnah mit der Starrgabel zu erhalten oder bis im Mai / Juni mit der Auslieferung zu warten). Toller Kundendienst, gute Kommunikation in diesem Fall!
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#7
Mittlerweile konnte ich die Federgabel ausgiebig testen:
- Die Gabel steht angenehm hoch im Federweg. Man hat auch beim Anbremsen nicht das Gefühl, dass die Gabel wegtaucht
- Die Gabel schlägt auch bei gröbsten Schlaglöchern / Absätzen nicht durch
- Die Strassenlage resp. das Fahrverhalten ist perfekt - Kurven können mit hohem Tempo durchfahren werden, ohne dass ein schwammiges Gefühl aufkommt
- Der Fahrkomfort ist überragend. Die Gabel schluckt trotz des marginalen Federwegs alle Unebenheiten weg. Keine Schläge mehr vom Vorderrad - nur noch jene vom
 Hinterrad sind durch den Rahmen - Lenker spürbar (es ist und bleibt ein Hardtail)

Im Bezug auf die Performance bleibt ein einziger Kritikpunkt. Beim Überfahren von kurzen Bodenwellen (z.B. Wurzeln unter der Fahrbahn oder Verkehrsberuhigungsbalken in der 30er Zone) schlägt die Gabel beim Ausfedern in den Reboundanschlag (Rebound / Zugstufe kann nicht eingestellt werden). Einerseits begrüsse ich die rudimentäre Einstellungsmöglichkeit (es ist schliesslich eine Strassen- und nicht eine Endurogabel), doch ein Rädchen für den Rebound wär doch ganz nett gewesen.

Trotz des astronomischen Preises (diesen Punkt sollte man beim ST5 wohl grundsätzlich ausser Acht lassen) gebe ich der Federgabel unbedingt den Kauftipp.
Neben der Leistung, der Leistung, der Leistung dem Licht, dem Design und der Bremse ist die Gabel ein weiteres Kaufargument für einen ST5.
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#8
Das liest sich sehr sehr gut. Hab erst die Tage, auf einer unbekannten Strecke, wieder zu viele Unebenheiten (da waren zwei ziemlich harte Schläge bei Höchstgeschwindigkeit dabei) mitgenommen. Das ganze habe ich aber erst abends gemerkt als mir der linke Ellenbogen schmerzte.
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#9
(29.06.2019, 18:25)Gustel Gaas schrieb: Im Bezug auf die Performance bleibt ein einziger Kritikpunkt. Beim Überfahren von kurzen Bodenwellen (z.B. Wurzeln unter der Fahrbahn oder Verkehrsberuhigungsbalken in der 30er Zone) schlägt die Gabel beim Ausfedern in den Reboundanschlag (Rebound / Zugstufe kann nicht eingestellt werden). Einerseits begrüsse ich die rudimentäre Einstellungsmöglichkeit (es ist schliesslich eine Strassen- und nicht eine Endurogabel), doch ein Rädchen für den Rebound wär doch ganz nett gewesen.

Hi, ich will mich jetzt nicht weit aus dem Fenster lehnen aber wenn ich meine Unterlagen richtig deute, kann man den Rebound einstellen. Und zwar am rechten Rohr, oben mit einem 3er Imbus. Ich versuche später mal die Einstellungen hier hochzuladen.

Ansonsten ist mein erster Fahreindruck wie dein erster Eindruck  Smile .  Die Schutzblechhalterung ist mehr als dürftig. Werde erstmal fahren und dann wieder berichten.

Update: So ich habe es per Foto hochgeladen. 

Rebound habe ich so verstanden, im Uhrzeigersinn drehen langsamere Rückprall Ausgangslage und gegen den Uhrzeigersinn für holprigen Strecke, quasi schneller Rückprall. Mit der Dämpfung habe ich noch nicht ganz geschnallt, kann sein das ich da was falsch übersetze. Bissl spät heute.

Update 2: Rebound funktioniert, hat 7 und eine 1/4 Umdrehung bei mir, von Anschlag zu Anschlag. Das habe ich erstmal gemittelt und werde dann bei der Fahrt sehen was mir gefällt. 
Den Dämpfer allein einstellen ist bissl blöde. Draufsetzen, hin und her wippen, Ring zur Dichtung schieben, ruhig drauf sitzen bleiben, dann soll er max 6mm eintauchen, dann wäre er korrekt, habe ich das richtig verstanden?


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#10
...und ich hab mich noch gewundert, dass es keinen Beschrieb zur Gabel gab...
Vielen Dank für die copy, resp. den Hinweis mit dem Rebound! Ich hatte unter der Drehkappe am rechten Holm noch nachgesehen, bin aber nicht auf die Idee gekommen mit einem kleinen Innensechskannt in dem Schraubenloch zu angeln. Werde dies heut abend gleich mal einstellen.

Betreffend dem Setup: Aufgrund des kurzen Federwegs ist die "klassische" Vorgehensweise mit der Eintauchtiefe wenig zielführend. Ich bin die Gabel anfänglich mit 100 PSI gefahren und hab dann den Druck schrittweise reduziert. Bei 90 PSI habe ich nun meine optimale Einstellung gefunden. Eine Dämpferpumpe mit Ventiladapter (z.b. Air Port EVO Ventiladapter von Reset Racing) hilft dabei den Luftdruck sauber einzustellen, ohne beim entfernen der Pumpe jedes Mal 3 - 8 PSI zu verlieren.

Gruss Chris
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