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03.05.2026, 16:04
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.05.2026, 16:05 von ST2-jsg.)
Beim Glücksrad sind die Rastpunkte durch mechanische Stifte/Federn realisiert. Die Raste schnappt einseitig ein — sie hält nur gegen die Drehrichtug. Zwischen zwei Rasten gibt es keine magnetische Rückstellkraft wie bei Cogging, das Rad bleibt zufällig irgendwo stehen. Die Energie wird durch Reibung dissipiert. Der Rotor hat keine "neutrale Zone" zwischen den Rastpunkten — er wird aktiv zur nächsten Ruheposition hingezogen.
Wagenbach beschreibt vor allem eisenlose Maxon-Motoren (die kein Cogging und keine Eisenverluste haben) als Referenz.
Eisenlose Gleichstrommotoren haben keine Eisenverluste. Im konventionellen Design, wie dem TDCM-Motor, muss der Eisenkern ständig ummagnetisiert werden. Dies erfordert Energie, da die magnetische Hysteresekurve bei jeder Motorumdrehung durchlaufen werden muss. Zusätzlich induziert diese zeitliche Änderung des Flusses Wirbelströme, die sich als quadratisch mit der Drehzahl wachsende Verluste manifestieren. Letzters ist auch der Grund, wieso beim Stromermotor im Unterstützungs-Leerlauf und tiefen Geschwindigkeiten dieses "Gegenarbeiten" des Motors noch nicht so stark ist und man, solange es nicht bergauf geht, noch fahren kann. Auch dieses Fahren ist, dauert es länger, schon sehr gute Fitness.
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Ich hab ja jetzt auch ein Stromer mit Omni C und Cruise Control. Man kann bis 80km/h einstellen. Sehr optimistisch vor dem Hintergrund dieser Diskussion hier.
Also mein ST2S hat ja noch das alte Omni und da bremst definitiv nichts >55km/h. Ich kann bergab treten und werde schneller. Zugegeben, es muss schon an die 10% Gefälle haben und etwas Rückenwind schadet dann auch nicht. Schneller als 60km/h war ich noch nicht. Jedenfalls schaue ich bei dem Tempo nicht mehr aufs Display.