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Normale Version: ST1 schaltet während der Fahrt aus
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Hallo,
seit ein paar Tagen shaltet mein ST1 von zeit zu zeit während der Farht aus.
Das passiert nur wenn es einem Aufschlag gibt (Bürgersteig, Schachtdeckel, Bremsschwelle) also geh ich davon aus, dass ein schlechter Kontakt mit der Batterie vorliegt, möglicherweiser springt die Batterie vom Stecker aus.

Auf dem Boden, wo ich mein Velo parke habe ich Kunststoffstücke gefunden. Kann es sein, dass diese Unterlegscheiben vom Batteriefach sind ? 

[Bild: loUm22m.jpg]
(09.02.2021, 10:29)Francis schrieb: [ -> ]seit ein paar Tagen shaltet mein ST1 von zeit zu zeit während der Farht aus.
Das passiert nur wenn es einem Aufschlag gibt (Bürgersteig, Schachtdeckel, Bremsschwelle) also geh ich davon aus, dass ein schlechter Kontakt mit der Batterie vorliegt, möglicherweiser springt die Batterie vom Stecker aus.

Mach ein Schild an den Lenker, damit Du immer weisst, ob Du auf dem Stromer oder dem Fully hockst.

Der Akku sitzt eigentlich "sec" - alleine schon wegen seines Gewichts. Hattest Du bisher Probleme nach dem Einlegen des Akkus, also dass der Stromer dann nicht startete, weil kein Kontakt vorhanden ist, obwohl der Akku gut sitzt?
Nein bis jetzt kein Problem mit dem Akku. Der Akku kann man auch nicht falsch reinstecken oder ?
Ich habe noch nie ein Problem gehabt, um zu starten.

Die Kunststoffstücke habe ich wieder im Akkufach geklipp, das sind Kabelhalter. Die spielen aber keine Rolle bei der Halterung des Akkus.
(10.02.2021, 14:51)Francis schrieb: [ -> ]Ich habe noch nie ein Problem gehabt, um zu starten.

OK, das klingt erfreulich - denn Akku einlegen ohne Kontakt ist ein bekanntes Problem.

Bei mir hüpft auch manchmal der Ruckrack resp. die Sachen drin - aber der Akku hielt immer Kontakt. Kombiniere ich beides, würde ich die Unterbrechung nicht dort suchen.
Heute hatte ich das Problem 1 mal bei der Hinfahrt und 2 mal beim zurückfahren. Ich werde das Rad zum Händler bringen.
Hallo Francis,
ich hatte genau das gleiche Problem. Siehe meinen Bericht vom 21.11.2020 "Akkutotalausfall nach Bodenwelle".
Bei mir lag es wohl tatsächlich daran, dass der Akku nach oben etwas Spiel hatte. Beim Überfahren einer Bodenwelle löste sich der Akku für kurze Zeit von den Kontakten unten im Gehäuse und sorgt für den Totalausfall.
Sehr ärgerlich und nicht ungefährlich!

Der Fachhändler hat (wie genau weiß ich nicht) den Sitz des Akkus eingestellt.
Danach ist das Problem nicht wieder aufgetaucht.
Hallo zusammen,

ich lese hier mal interessiert mit, da ich ein ähnliches Problem mit meinem ST5 habe. 

Im Gegensatz zu Francis und stromer_07_2019 kann ich allerdings keinen Zusammenhang mit irgendwelchen Erschütterungen erkennen, sondern das Teil geht wenn man steht oder anfährt einfach aus. Das kommt besonders gut, wenn man gerade auf einer großen Kreuzung auf der Linksabbiegerspur steht, sich bei einer Lücke im Gegenverkehr denkt „Das schaff ich“ und dann erst merkt dass da keine Motorunterstützung kommt...  Angry  

Ich hab das Rad erst seit kurz vor Weihnachten und es ist nun bereits das zweite Mal wegen dieses Problems in der Werkstatt. Beim ersten Mal meinte der Händler, es hätte an einer lockeren, unterhalb des OMNI Displays sitzenden Steckerverbindung gelegen. 

Nach der Reparatur hat es ein paar Tage funktioniert, aber dann kam das Problem sogar in schlimmerer Form zurück: während sich das Rad beim ersten Mal nach 3-10 Versuchen wieder einschalten ließ und ich so wenigstens auf Etappen überwiegend mit Motorunterstützung nach Hause fahren konnte, blieb es jetzt beim erneuten Auftreten dauerhaft „tot“ - was mir 30km Heimweg ohne Beleuchtung und ohne jegliche Motorunterstützung in stockfinsterer Nacht beschert hat.

Ich hatte mich sehr auf meinen ersten STROMER gefreut, aber aktuell hält sich meine Begeisterung in sehr überschaubaren Grenzen (zumal es auch noch andere Probleme mit dem ST5 gab). Mal sehen was dieses Mal als Ursache gefunden wird.

Ich werde anschließend berichten und würde mich freuen, wenn Francis (und falls vorhanden weitere „Leidensgenossen“ wie stromer_07_2019) dasselbe tun würden.
(22.02.2021, 22:00)contra02 schrieb: [ -> ]während sich das Rad beim ersten Mal nach 3-10 Versuchen wieder einschalten ließ und ich so wenigstens auf Etappen überwiegend mit Motorunterstützung nach Hause fahren konnte, blieb es jetzt beim erneuten Auftreten dauerhaft „tot“ - was mir 30km Heimweg ohne Beleuchtung und ohne jegliche Motorunterstützung in stockfinsterer Nacht beschert hat.

Wackelkontakt erscheint mir unwahrscheinlich, denn es gibt ja zwei Stromversorgungen. Eher Defekt im OMNI oder im Verteiler.
(24.02.2021, 11:07)bluecat schrieb: [ -> ]
(22.02.2021, 22:00)contra02 schrieb: [ -> ]während sich das Rad beim ersten Mal nach 3-10 Versuchen wieder einschalten ließ und ich so wenigstens auf Etappen überwiegend mit Motorunterstützung nach Hause fahren konnte, blieb es jetzt beim erneuten Auftreten dauerhaft „tot“ - was mir 30km Heimweg ohne Beleuchtung und ohne jegliche Motorunterstützung in stockfinsterer Nacht beschert hat.

Wackelkontakt erscheint mir unwahrscheinlich, denn es gibt ja zwei Stromversorgungen. Eher Defekt im OMNI oder im Verteiler.

So, ich kann heute ein Update zu dem bei mir aufgetretenen Problem geben. 

bluecat hatte wohl die richtige Spur erkannt (danke für den Kommentar). Nach 1,5 Wochen habe ich meinen Stromer aus der Werkstatt zurück bekommen. Es wurde die ganze OMNI Einheit getauscht, da gab es laut Händler „ein Problem mit einer Buchse“.

Ich bin seitdem jetzt ungefähr 150 km geradelt und der Fehler ist bisher nicht wieder aufgetreten - ich hoffe, das bleibt auch so.

Gleichzeitig fühlt sich das Fahren seitdem jetzt so an, als wäre ich vorher ständig mit gezogener Bremse gefahren. Das Rad beschleunigt viel besser als vorher, als ich die 45 km/h nur mit ordentlich strampeln erreicht habe. 

Ich glaube nicht, dass ich mir das nur einbilde - eine Erklärung dafür habe ich aber nicht. Auf jeden Fall macht das Stromer fahren so jetzt tatsächlich einen Riesen Spaß - ich bin begeistert!

Ich hoffe, bei Francis wurde das Problem mittlerweile ebenfalls gelöst.