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Normale Version: Stromer Alternativen?
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Hallo zusammen

Ja, die gleichbleibende Stromer-Leistung ist schon toll. Bei Bosch ist das glaube ich auch Standard?
Die linear fallende Leistung stört mich persönlich nicht beim Speedped. Mir reicht auch die Leistung "untenrum" problemlos. "Obenrum" macht aber schon mehr Spass ;-).

Wird so eine gleichbleibende Leistung mittels kontinuierlicher Erhöhung der Stromstärke realisiert?

Heute bin ich eine tolle Strecke gefahren um ein Klettergebiet hinten im Jura bei Vermes zu erreichen.
Liestal - Hauenstein - Breitehöchi - Mümliswil  - Scheltenpass - Mervelier - Vermes
retour die selbe Strecke.

103 km; ca 2100 Höhenmeter; 33,7 km/h Schnitt; Wattstundenverbrauch: 1430, also 13,9 WH/KM.

Der niedrige Verbrauch hat mich noch überrascht. Klar 33,7 km/h Schnitt ist nicht allzu schnell. Die Strecke gibt bei den Steigungen und kleinen engen Strassen aber auch keinen 40er Schnitt her für mich. Bergab muss man doch recht viel bremsen, bergauf einige steile Passagen mit engen Kurven und bei Liestal ein paar nicht-Highspeed Radwege. "All-in" war es nicht, ich denke so + 2- 3 km/h hätte ich durchschnittlich noch schneller können. Wäre für den Akku kein Problem gewesen. Aber war gemütlich so zu fahren :-).

Perfekter Jurakalk
[attachment=1136]

Rückfahrt bei Mervelier
[attachment=1137]

Rückfahrt am Scheltenpass
[attachment=1138]

Super Tag. Echt gut, das Velo!
Ich habe kürzlich noch die Ergon Barend-Griffe montiert. Die sind wirklich super für eine "Kompromiss-Aero-Haltung" Hände auf die Hörner und Unterame auf die Griffe legen. Ziemlich gemütlich bei freier Fahrbahn.
(10.03.2021, 20:33)Hannes Buskovic schrieb: [ -> ]Wird so eine gleichbleibende Leistung mittels kontinuierlicher Erhöhung der Stromstärke realisiert?

Liestal - Hauenstein - Breitehöchi - Mümliswil  - Scheltenpass - Mervelier - Vermes
retour die selbe Strecke.

103 km; ca 2100 Höhenmeter; 33,7 km/h Schnitt; Wattstundenverbrauch: 1430, also 13,9 WH/KM.

Und mit dem Verzicht aus Rekord-Sptizenleistung bei vollem Akku.

Ich wäre zufrieden mir dem Schnitt, aber mit dem Stromer hätte ich wohl keine Lust über den Schelten, das mache ich lieber und auch von der Passwangstrasse aus mit dem Auto.

Warum ist das hintere Schutzblech so kurz?
HMM, habe ich mir bis jetzt keinen Gedanken darum gemacht. Bei viel Wasser auf der Strasse hatte ich eher das Gefühl, dass die Füsse vom Vorderrad eingesaut zu werden, obwohl es schon recht lang ist.
Weil es so toll ist, zitiere ich hier einmal einen Experten aus dem Leck-Forum nebenan zum Thema Stromer Alternativen:


Zitat:Merkwürdig nur, dass sich keiner traut einen Stromer nachzubauen. Ein Fahrrad mit Hinterradnabenmotor und einem 1.000Wh Akku auszustatten ist doch keine Raketenwissenschaft - das bekommt die Hälfte des Forums hin. Das ganze Zulassungsprozedere zu durchlaufen erfordert eine Firma und etwas Geld drum kann es keine Einzelperson, aber so ein Ding könnte man IMHO gewinnbringend für 2.000€ verkaufen, vielleicht für 3.000€ in etwas besserer Qualität. Motoren kauft Stromer auch nur zu, da ist kein Geheimknow-How drin. Den "Omni"-Quatsch brauchen die meisten nicht.


Sowas nenne ich die "Ferrari-Diskussion": Ein Experte erklärt im Detail die komplexen Fahreigenschaften eines Ferrari im Grenzbereich - ohne je einen Ferrari gefahren zu haben.

Das typische Stromer-Grinsen kommt erst, wenn man tatsächlich einen Stromer fährt.

Und natürlich gibt es Alternativen, selbst Flyer hat wieder einen 45er mit Nabenmotor aufgelegt. Alber wünsche ich, dass sie mit dem Neodrive länger durchhalten als Ortlinghaus mit dem GoSwiss Drive. Kymco wird Klever sicher durchfüttern, aber ansonsten sind die Claims grösser als der Output. Wer weiss, welche Firma diesn Leitspruch hat:


Zitat:Wir sind ein Startup das im High-End Bereich Tätig ist. Unsere Technologie entspringt aus dem Segelsport wie Americas Cup, Volvo Ocean Race, oder Vendeé Globe. Mit dieser Technologie bringen wir eine neue Exklusive, Urbane und Luxuriöse Fortbewegungs Technologie in den Strassenverkehr.


Was die aktuellen AC75 draufhaben ist derzeit vor Neuseeland zu sehen - wie schnell sind die Produkte der Firma mit dem zitierten Leitspruch?
(14.03.2021, 19:40)Stromi3 schrieb: [ -> ]Lösung: www.duesenspeed.com ?

Volltreffer!

Es war 2017 an der Eurobike, als ich das erste Düsenspeed E-Bike sah. Sie hatten den Stand neben maxon, die ein handwerklich hochwertiges Schnittmodell ihres Bikedrive ausstellten. Maxon baut [font=Verdana]Nachrüstsätze für 25er eMTB und 45er für die Stadt. Das Düsenspeed, obwohl vom Design "schnell" zu sein scheinend, war lediglich ein 25er.[/font]
+STROMER- ist ja meist eher vorne dabei bei den Features, auch wenn ich finde der Riemenantrieb könnte früher erscheinen ....

Neben Riemenantrieb in der Einstiegsklasse und bald ABS und vielleicht einem grösseren Akku bei der nächsten ST5 Generation, gibt es noch eine verrückte Sache die ich aber bisher noch bei KEINEM Hersteller gesehen/gehört habe ..... -> Allradantrieb
(16.03.2021, 15:42)Reese schrieb: [ -> ]gibt es noch eine verrückte Sache die ich aber bisher noch bei KEINEM Hersteller gesehen/gehört habe ..... -> Allradantrieb

Gibt es die noch, diese billigen E-Velos mit Vorderradantrieb und Akku auf dem Gepäckträger?

In freier Wildbahn hatte ich vor einigen Jahren einen getroffen, der hatte zwei massive Nabenmotoren an seinem Selbstbau. Auf Nachfrage erklärte er, das bringt Bergauf und beim Beschleunigen mehr Leistung auf den Boden.

Und in den Kurven (wo das Vorderrad schon mit der Seitenführung ausgelastet ist)? Nun, er meinte nur, ich wisse schon...

Meine Konklusion daraus ist, dass wer in den Kurven ohne Pedalmanagement klar kommt, vielleicht Vorderradantrieb riskieren kann.
(16.03.2021, 22:12)bluecat schrieb: [ -> ]
(16.03.2021, 15:42)Reese schrieb: [ -> ]gibt es noch eine verrückte Sache die ich aber bisher noch bei KEINEM Hersteller gesehen/gehört habe ..... -> Allradantrieb

Gibt es die noch, diese billigen E-Velos mit Vorderradantrieb und Akku auf dem Gepäckträger?

In freier Wildbahn hatte ich vor einigen Jahren einen getroffen, der hatte zwei massive Nabenmotoren an seinem Selbstbau. Auf Nachfrage erklärte er, das bringt Bergauf und beim Beschleunigen mehr Leistung auf den Boden.

Und in den Kurven (wo das Vorderrad schon mit der Seitenführung ausgelastet ist)? Nun, er meinte nur, ich wisse schon...

Meine Konklusion daraus ist, dass wer in den Kurven ohne Pedalmanagement klar kommt, vielleicht Vorderradantrieb riskieren kann.

Na ja, bergauf ist ja wohl kaum die maximale Traktion das Problem - da bringt Allradantrieb ja nicht viel für mehr Leistung auf den Boden zu bringen...
Ausser mehr Komplexität sehe ich da keinen wirklichen Vorteil...
Und viel rohe Kraft mit billigen Bauteilen, würde ich mir nicht kaufen selbst wenn es in Bürokratieland erlaubt wäre.
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