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Normale Version: Im Schnee und matsch
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Hier meine Erfahrung den ST5 im Schnee und matsch zu fahren, dank seines hohen Gewicht der neuen Rahmengeometrie und mit den 27.5 Winterreifen, ist das Bike sicherer als jedes andere das ich durch den Winter gefahren habe in den letzten Jahren.

Nun tritt aber folgendes Problem auf das ich auch noch bei keinen anderen 45er erlebt habe, die Kassette füllt sich nach wenigen Minuten auf den untersten 4 Ritzen komplett mit Schnee und matsch, so das die Kette keinen halt mehr findet und es nur noch möglich ist auf die Oberen ritzen auszuweichen. Komme ich dann auf Strassen wo alles sauber gesalzen ist kann ich nicht beschleunigen.  Sad
(02.02.2019, 08:20)mja24 schrieb: [ -> ] die Kassette füllt sich nach wenigen Minuten auf den untersten 4 Ritzen komplett mit Schnee und matsch, so das die Kette keinen halt mehr findet und es nur noch möglich ist auf die Oberen ritzen auszuweichen.

In früheren Jahren hatte ich eine Ähnliche Störung: Der Schneematsch liess den Wechsler einfrieren, so dass kein Schalten mehr möglich war. Bei reinem Schnee gab's keine Probleme, sah nur cool aus. Weil der Schneematsch mit der Zeit auch den Umwerfer festsetzte, war das Fahren etwas limitiert. Zum Glück steht der Stromer tagsüber in der Tiefgarage, so war bis am Abend alles weggetaut.

Diesen Winter lag bisher nur wenig Schnee - und auf den Geraden in der Ebene war auch der Veloweg gut gesalzen. In den Kurven und bei Gefälle aber nicht, so ist das halt in der Regio Basiliensis. Ob die Winterpneu ein Vorteil sind, kann ich so nicht sagen. Jedenfalls ist der Auswurf wegen des gröberen Profils auch grösser.
Kette, Ritzel und Schaltwerk werden bei mir durch den Schnee eigentlich gar nicht beeinflusst (ST2), allerdings ist die Hupe ohrenscheinlich nicht winterfest. Nach kurzer Zeit im Schnee wird sie schnell leiser, bis hin zum Totalausfall. Getrocknet und aufgetaut funktioniert sie dann wieder....

Viele Grüße
Frank
Ich habe bisher die Erfahrung gemacht das die Pirellis im 5cm hohen Neuschnee die reinsten Schneefräsen sind. Da werden schon gewaltige Mengen oben herausgeschleudert. Auch links und rechts vom Vorderreifen wurde der Schnee so zu den Seiten befördert das er beim fahren bis zu 20cm hoch auf meinen Schuhen liegen blieb.
Einen noch größeren schneeauswurf kann ich mir gar nicht vorstellen. Die im November bestellten Winterreifen werde ich wohl morgen abbestellen
Warum werden die Winterreifen abbestellt? Das habe ich jetzt nicht verstanden.
Weil wir hier oben im Norden an der Küste meist nur sehr wenig bis gar keinen Schnee haben. Der halbe winter ist bereits gelaufen und die pirellis sind im Schnee deutlich besser als deren Profil vermuten ließe.
(03.02.2019, 12:16)Flachlandstromer schrieb: [ -> ]Einen noch größeren schneeauswurf kann ich mir gar nicht vorstellen. Die im November bestellten Winterreifen werde ich wohl morgen abbestellen

Mein eigener Stromer hat Schwalbe Marathon plus, die sind unplattbar und auch Schneetauglich. Allerdings blieb ich einmal in einer Steigung mit durchdrehendem Hinterrad hängen. Da hätten Winterpneu gewiss geholfen.

Sicher kann man mit Winterpneu viel besser Bremsen auf Schnee, die Seitenführung verbessert sich vermutlich nicht.
An ein paar wenigen Tagen im Jahr ist es effektiv so, dass die Schneekonsistenz (Matsch) so ist, dass ein Schalten schon nach kurzer Zeit nicht mehr möglich ist. Da hilft nur noch der Boost-Modus (juhuuuu, 20 km/h ;o) oder eine Flasche Wasser im Gepäck, mit welcher man die Kassette wieder freispült. Der Effekt hält aber nicht lange an. Ich bin in solchen Situationen auch schon wieder frustriert nachhause gefahren, weil es einfach keinen Sinn hatte ;o).

Gruess, Ändu
Dann würde ich Euch die Schutzblechverlängerungen empfehlen.
Wäre Super wenn jemand ein paar Bilder von diesen Schutzblechverlängerungen wie dies am Rad aussieht postem würde.
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