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Normale Version: Wie kann man die Lebensdauer des Akkupacks verlängern?
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Entschuldigung für meine deutsche Sprache, ich lerne und benutze den Übersetzer mehr, als ich möchte.

Nachdem ich viel in anderen Foren gelesen habe, habe ich gelernt, dass der beste Weg, die Lebensdauer Ihrer Batterie zu verlängern, ist:

- Niemals bis 0% entladen.
- Laden Sie es nicht bis zum Maximum auf.

Sie empfehlen, die Energie von 20-80% zu nutzen und dabei immer eine Sicherheitsmarge zu lassen.

Wie können wir das mit dem Stromer-Ladegerät machen? Sollen wir es vom Fahrrad trennen, wenn der OMNI 80% anzeigt? Wäre es der beste Weg, eine gesunde Batterie zu erhalten?

Ich danke dir.
Diego.
Should I write/translate in English? I guess my text ist not good to understand with a simple translator...

Am wichtigsten ist nicht tiefentladen und den Akku weder tiefentladen UND weder tiefentladen noch ganz voll geladen länger zu lagern.
In der Praxis ist da bei den meisten natürlich nicht immer zu realisieren, aber die Menge macht es, wenn man den Akku ab und zu mal unter 20% entlädt oder ganz voll lädt und dann gleich wieder nachlädt bzw. leer fährt, ist das kein Drama, die Menge macht es aus. Ob und wie viel es bringt kann ich nicht sicher sagen, aber ich weiß bereits von meinem Bosch, wie es ist, wenn man das alles nicht macht, Akku jeden Tag unter 10% und oft gar bis 0% fahren, volladen und dann 3 Wochen in Urlaub, so war er nach einem Jahr schon erheblich schwächer und nach zwei Jahren praktisch nicht mehr zu gebrauchen. Mein Stromer zeigt dagegen nach 1,5 Jahren noch kein spürbares Nachlassen.

Ich versuche den Akku so selten wie wenig unter 20% zu fahren (passiert aber alle zwei Monate schon mal) und noch seltener unter 10% (bisher zwei mal). Wenn absehbar ist, dass es eng wird, schalte ich frühzeitig auf Stufe 1 und schwitze dann eben ein wenig mehr... Beim Laden mache ich oft nicht ganz voll, 80% reichen mir meist nicht, aber mit 95% komme ich oft gut hin und beim St1X (bei anderen Stromern auch?) wird der Akku eher auf 105-107% geladen, denn bei ganz vollem Akku bleibt es die ersten km lange auf 100%)
und im Sommerhalbjahr lade ich meist nach der Arbeit bis ca. 80% voll (nach App, die aber nicht immer richtig anzeigt oder einfach nach Zeit) und erst morgens (sofern nötig, Sa/So nicht) noch die letzten 15-20%.

Nicht ganz leer und nicht ganz voll machen bedeutet aber ja leider doppelten Reichweitenverlust, das wichtigste daher: Akku nicht zu klein kaufen bzw. am besten immer den größtmöglichen nehmen, dass man auch mit deutlich weniger als 100% Energie weit genug kommt. Der Mehrpreis des größeren Akkus wird sich dann über die längere Lebensdauer (wenn man ihn so schont) bezahlt machen und der kleine Akku ist deutlich früher hinüber.


Außerdem nicht bei Kälte/sagen wir unter 10 Grad oder zumindest nicht unter 5 Grad laden. Man kann aber trotzdem bei kälteren Außentemperaturen draußen bzw. in der Garage laden, wenn der Akku von der Fahrt noch warm ist, beim Laden wird außerdem etwas Abwärme erzeugt, die den Akku so lange auch im Winter deutlich über 10 Grad hält.
Ich habe mir letzte Woche meinen Stromer von der Fabrik geholt, und mir wurde gesagt dass ich den Akku die ersten paar Male ganz herunterfahren sollte. Danach wäre er "kalibriert" und dann soll man ihn am besten immer nach dem Fahren wieder aufladen.
An alle Freunde des Akku-Voodoo!

Auf ein Neues. Im Internet gibt es aktuell 28'567'168 gute Ratschläge, wie die Akku-Lebensdauer verlängert werden kann. Ich habe rasch alle durchgelesen und bin nun in der Lage, aus dieser umfassenden crowd wisdom dank der arithmetischen Methode die perfekte urban legend zu extrahieren:

Targeting the eternal rechargeable battery lifetime: A practical advisory guide

  1. Lagerort
    Der Lagerort muss frei von UV- und Ionisierender Strhalung sein. Die Lagerung hat unter Schutzgas zu erfolgen. Die Zellen müssen horizontal lagern. Die Ausrichtung von Anode / Kathode muss im rechten Winkel zur Nord / Südachse sein. Achtung: Deklination beachten. Die Lagerung muss frei von Erschütterungen sein.

  2. Lagertemperatur:
    Die Temperatur muss zwischen 18.3ºC und 23.5ºC liegen. Während des Ladevorgangs darf die Temperatur der Zellen maximal 29½ºC erreichen.

  3. Ladeparameter:
    Zu Beginn des Ladevorgangs muss eine lineare Anfahrrampe von 0% bis 100% des Ladestroms innert 8 Minuten gefahren werden. Danach darf mit maximal 0.75 A geladen werden, bis 78.3% der maximalen Kapazität erreicht sind. Danach ist der Ladestorm linear bis auf 0% zu reduzieren in Abhängigkeit des Ladezustands.

  4. Hysterese:
    Nach dem einleitenden ersten Ladevorgang ist das Laden so zu steuern, dass es jeweils beginnt, nachdem der Akku durch Selbstendladung die Schwelle von 68.7% Ladezustand unterschritten hat.

Nur die strikte Einhaltung dieser Internet-Vorschriften führt zu ewigem Akkuleben.

Gelegentlich wird auch empfohlen, nur bei Vollmond zu Laden oder den Akku vorgägig segnen zu lassen. Derartie Vorschläge sind reiner Hokus-Pokus und haben in der ernsten Wissenschaft nichts verloren.

Noch Fragen?
Hallo Sisachosudo.

Die ideale Lagerspannung von LiIonen Akkus liegt bei ca. 3.85 V / Zelle. Für einen 13 Zellenakku (ST2) macht das ca. 50V, dann ist der Akku also ca. zu 50% aufgeladen.
Das Ablesen während dem Ladevorgang kann nicht direkt am Display vorgenommen werden, da beim Ladevorgang bis zu Abschaltung ein höherer Wert angezeigt wird, als tatsächlich vorhanden ist.

Leider kann man das nur messen, wenn der Akku am Ladegerät angeschlossen ist, und man die Ladespannung bzw. Kapazität kurz nach dem Einschalten am Messgerät abliest.
Ich benutze dieses Messgerät von Banggood und habe es im Ladegerät direkt au den plus und Minuspol vom Ladekabel angelötet.
https://www.banggood.com/12V24V36V48V-8-...rehouse=CN

Aber Achtung!
1. vor dem Öffnen des Ladegeräts unbedingt den Netzstecker ziehen
2. verliert das Ladegerät beim unbefugten Eingriff die Garantie
3. sollten derartige Arbeiten nur von Fachleuten durchgeführt werden.

Eine alternative Möglichkeit besteht darin, dass man ein selbst angefertigtes Verlängerungskabel verwendet und dort die Akkuspannung abgreift. Die Bauteile für ein derartiges Kabel mit Rosenberg Stecker und Buchse ist aber sehr teuer.

Viele Grüsse
Daniel
Ich lade nach jeder Fahrt auf. Egal, ob 30 km oder 160 km. Damit mein Velo parat ist, wenn ich wieder los möchte. Der ganze Akku-Hokuspokus geht mir am Allerwertesten vorbei. Bisher hatte ich noch nie Akkuprobleme. Ich fahre ca. 10'000 km pro Jahr, also nicht gerade wenig. Bei Wind und Wetter. Auch bei Minustemperatur. Mein Velo steht daheim warm und trocken. Das ist das einzige, was ich beachte. Diese theoretische Akkuoptimiererei hat ein meiner Meinung nach total beklopptes Verhältnis von Aufwand (hoch) zu Nutzen (kaum vorhanden). So, jetzt dürft ihr gerne über mich herziehen, ich mache es mir derweil auf meinem Sofa gemütlich und regeneriere meinen Bio-Akku...
@McPringle:
Genau so sehe ich das auch! Ich bin im Winter bemüht, den Akku im Warmen zu laden und zu lagern - das war‘s....
Dito geht mir auch so . Stell ich mein Bike auf der Arbeit ab nehm ich den Akku raus und lade ihn im warmen auf 100% auf . Zu Hause im warmen hänge ich ihn wieder an und lasse ihn bis zur nächsten Fahrt auch am Ladegerät angeschlossen. Irgendwann brauche ich eh einen neuen Akku , ob das jetzt nach 24 oder 26-30 Monaten is , is mir Wurscht.

Grüsselis Jan
... aus meiner Sicht hat Bluecat es schon ganz treffend zusammengefasst, was noch fehlt ...

nee, nee ich auch, wie McPringle:

erst ST2 und jetzt ST5, fahre ich wegen der Strecke komplett leer, ich komme IMMER (!) mit 5% bis 0 % an. Im Büro wird geladen und Zuhause - IMMER volle Pulle! Leistung im Jahr 9.500 km im Jahr. Akkus sind ohne Verlust.
@McPringle
Wer lesen könnte wäre klar im Vorteil. Es geht hier um die am Anfang gestellte Frage zur Verlängerung der Lebensdauer vom Akku und nicht um seine Optimierung.
Wenn man ein beklopptes Verhältnis von Aufwand (hoch) zu Nutzen (kaum vorhanden) hat, dann kann man früher als nötig zum Allerwertesten greifen und ein paar Tausender für einen neuen Akku hinblättern.
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